Kennt ihr noch das Echtzeitstrategie-Spiel “Z” der “Bitmap Brothers”? Hier zur Erinnerung ein kleines Gameplay-Video:
Zugegeben: wenn man das Game wie ich als jugendlicher viele Stunden alleine und gegen Freunde auf Lan-Partys gezockt hat, outet man sich als Nicht-Digital-Native, aber die Nostalgie ist das wert ;)
Obwohl das Spiel ganz ohne den Bau von Basen und das Sammeln von Ressourcen auskam, war ich ein großer Fan. Die Spielmechanik war durchdacht, die Grafik und der Sound für die Zeit sehr gut, das Spiel war extrem detailverliebt und die Schöpfer bewiesen an vielen Stellen Humor.
Wie ich erst jetzt zufällig entdeckt habe, gibt es von “Z” eine seit längerem eine iOS- und seit einigen Monaten auch eine Android-Portierung. Für alle, die das Spiel geliebt haben oder auch neu entdecken möchten, hier die Links:
Einziger Schönheitsfehler der Versionen für iOS und Android: es fehlt der Multiplayer-Modus, denn gegen menschliche Spieler würde es wie damals auch heute viel mehr Spaß machen als gegen die nicht gerade überwältigende KI, aber vielleicht kommt das noch in einem Update?!
Bisher hatte ich nur einen relativ alten, sehr schweren und sperrigen Projektor, so dass ich immer darauf achte, dass bereits ein Beamer vorhanden ist, wenn ich Vorträge zu Social Media, Wikis, Blogs oder anderen Themen halte. Deswegen war ich besonders gespannt auf einen neuen und winzigen Beamer von Rollei, der vor allem für den mobilen Einsatz an Smartphones, Tablets und Notebooks/Laptops gedacht ist.
Mal wieder eine gamer-freundliche Präsentation einer Hirnforscherin zum Effekt von 3D Ego-Shooter auf Sehvermögen und andere Aspekte der Wahrnehmung und Geschwindigkeit:
Googles Browser Chrome ist jetzt in der Version 13 verfügbar. Eine der wichtigsten Neuerungen ist “Instant Pages“. Dabei versucht Google Chrome vorauszuahnen, welchen Links der Benutzer folgen wird und beginnt die Seiten im Hintergrunde vorab zu laden, bevor der Benutzer auf einen Link geklickt hat. Ruft der User die Seite dann tatsächlich auf, beträgt die Ladezeit im Idealfall 0.0 Sekunden.
Google bewirbt Instant Pages mit diesem Video:
Im praktischen Test konnte ich die versprochene enorme Geschwindigkeitsverbesserung kaum oder gar nicht nachvollziehen. Das ungefragte Laden von Websites, die ich als Benutzer vielleicht gar nicht besuchen möchte, bringt aber Probleme mit sich:
Für Internetsurfer: Durch das prefetching in Google Chrome werden Inhalte auf den Computer geladen und ggf. im Browser Cache gespeichert, die der Benutzer nie angeschaut hat. Damit ist es möglich, dass z.B. illegale oder fragwürdige Inhalte auf dem Rechner gespeichert werden. Hier können Sie von anderen z.B. auch von Strafverfolgungsbehörden gefunden werden. Zudem kann auch die eigene IP-Adresse im Zusammenhang mit den vorab geladenen Seiten extern erfasst und gespeichert werden oder es werden lokal Cookies abgelegt. Von außen ist kaum zu unterscheiden ist, ob der Benutzer die Seite aufgerufen hat oder ob Google Chrom das ohne Wissen des Users getan hat.
Für Website-Betreiber: Es werden Hits, Page Impressions, Seitenaufrufe usw. verzeichnet, die nie wirklich stattgefunden haben und die Statistiken verfälschen. Zudem wird Google dem vermutlich in Google Analytics entgegenwirken, so dass der datenschutzrechtlich problematischen Dienst von Google bessere Ergebnisse liefern kann als andere.
Hier eine kleine Anleitung, wie man das prefetching in Google Chrome deaktivert:
1. Auf den Button “Google Chrome anpassen” gehen.
2. “Optionen” auswählen.
3. Auf “Details” gehen.
4. Haken bei “Netzwerkaktionen voraussehen, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern” entfernen – fertig.
Zumindest scheinen wir in dieser Zukunftsvision über unbegrenzt Energie, Ressourcen und Geld zu verfügen – ich würde allerdings eher auf mobile Geräte setzen, die Anzeigen und Benutzungsoberflächen überall erzeugen / projezieren können oder auf Augmented Reality setzten, als dass wir unsere komplette Umgebung in einen gigantischen Multitouchscreen verwandeln…
Beim 3. Barcamp Stuttgart konnte ich mich am Wochenende auch wieder selbst davon überzeugen, das man in einem iPad im Freien oder allgemein bei heller Umgebung vornehmlich sich selbst oder die Umgebung sieht.
Aus diesem Problem hat Amazon eine Werbung für den E-Book-Reader Kindle gemacht:
Zugegeben, bei der Lesbarkeit in heller Umgebung, beim Preis, bei der Laufzeit und beim Gewicht kann Kindle punkten, trotzdem sprechen für mich viele Punkt wie fehlende Farbe, Video-Fähigkeit, schlechte Auflösung usw. gegen den Kindle – der ideale Kompomiss scheint der Adam von Notion Ink mit den 2 Displays zu werden.
Gerade einen Trailer in HD auf Anixe gesehen, jetzt freue ich mich nicht nur wegen der aktuellen Temperaturen von über 35° auf den Winter, nein am 16.12.2010 soll auch die Fortsetzung des Klassikers Tron von 1982 in die Kinos kommen, also schonmal vormerken:
Eine kleine Vorstellung des Archos 9 PCtablet von cnet:
Pro:
Viel Speicher durch Festplatte.
Mattes Display für hellere Umgebungen.
HD-Wiedergabe und auch genug Platz für Filme.
Contra:
Kleines Display mit geringer Auflösung.
Resistiv, also nicht Multitouchfähig und schwieriger bedienbar, dafür auch mit Stift.
Geringe Laufzeit, gerade für kleines Display.
Noch keine Variante mit 3G für mobiles Surfen.
Recht schwache Hardware für Win 7, sehr langsam. Win 7 Starter nicht für Tablet gedacht.
Nach verschiedenen Testberichten reagiert Win 7 auf dem Archos 9 PCtablet so langsam, wie man bei den technischen Daten befürchtet. Zudem kommt noch das resistive Display dazu, das kein Multitouch erlaubt und weniger gut reagiert als ein kapazitives wie z.B. im iPad. Zusammen mit der kurzen Akkulaufzeit und dem Design mit Tasten und Mouse-Ersatz am Rand für mich persönlich keine echte Alternative zum iPad oder dem Adam.
Sehr großes Display, das bisher weitaus größte bei meinen iPad-Alternativen.
Viele Apps für Android verfügbar.
Bequeme drahtlose Docking-Station.
Contra:
Kurze Laufzeit.
Hohes Gewicht.
Resistives statt kapazitives Display, deswegen kein Multitouch.
Mit einer Diagonale von 15,6″ / fast 40cm und einem Gewicht von 1.3kg ist das Vega von ICD einer der größten Tablet-Computer der mir untergegkommen ist. Das Tablet soll es auch in 7 und 11″ geben. Zum Surfen, Tippen, für HD-Filme und Bilder sicher toll, als eBook-Reader vielleicht doch etwas unhandlich, vor allem aber muss man dank des großen Displays schon nach etwa 4 Stunden wieder für 2 Stunden ans Stromnetz. Obwohl es auch mit 3G verfügbar und für den mobilen Einsatz gedacht ist, schränken Akkulaufzeit, Gewicht und Größe diesen doch sehr ein. Das Vega wäre aber eine interessante Alternative zu Net- und Notebooks zum surfen in den eigenen vier Wänden, im Büro usw.