martins privates blog - Wieder ein Blog aus Stuttgart ;)

Der Staatstrojaner in dreieinhalb Minuten

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via netzpolitik

 

Google Chrome 13 – Problem “Instant Pages” bzw. prefetching

Googles Browser Chrome ist jetzt in der Version 13 verfügbar. Eine der wichtigsten Neuerungen ist “Instant Pages“. Dabei versucht Google Chrome vorauszuahnen, welchen Links der Benutzer folgen wird und beginnt die Seiten im Hintergrunde vorab zu laden, bevor der Benutzer auf einen Link geklickt hat. Ruft der User die Seite dann tatsächlich auf, beträgt die Ladezeit im Idealfall 0.0 Sekunden.

Google bewirbt Instant Pages mit diesem Video:

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Im praktischen Test konnte ich die versprochene enorme Geschwindigkeitsverbesserung kaum oder gar nicht nachvollziehen. Das ungefragte Laden von Websites, die ich als Benutzer vielleicht gar nicht besuchen möchte, bringt aber Probleme mit sich:

Für Internetsurfer: Durch das prefetching in Google Chrome werden Inhalte auf den Computer geladen und ggf. im Browser Cache gespeichert, die der Benutzer nie angeschaut hat. Damit ist es möglich, dass z.B. illegale oder fragwürdige Inhalte auf dem Rechner gespeichert werden. Hier können Sie von anderen z.B. auch von Strafverfolgungsbehörden gefunden werden. Zudem kann auch die eigene IP-Adresse im Zusammenhang mit den vorab geladenen Seiten extern erfasst und gespeichert werden oder es werden lokal Cookies abgelegt. Von außen ist kaum zu unterscheiden ist, ob der Benutzer die Seite aufgerufen hat oder ob Google Chrom das ohne Wissen des Users getan hat.

Für Website-Betreiber: Es werden Hits, Page Impressions, Seitenaufrufe usw. verzeichnet, die nie wirklich stattgefunden haben und die Statistiken verfälschen. Zudem wird Google dem vermutlich in Google Analytics entgegenwirken, so dass der datenschutzrechtlich problematischen Dienst von Google bessere Ergebnisse liefern kann als andere.

 

Hier eine kleine Anleitung, wie man das prefetching in Google Chrome deaktivert:

1. Auf den Button “Google Chrome anpassen” gehen.
2. “Optionen” auswählen.
3. Auf “Details” gehen.
4. Haken bei “Netzwerkaktionen voraussehen, um die Ladegeschwindigkeit zu verbessern” entfernen – fertig.

Zum Vergrößern bitte auf den Screenshot klicken.

 

A Day Made of Glass

Ein Werbevideo eines Glas- und Display-Herstellers, wie aber auch schon bei der gern parodierten Vorstellung zum Computer der Zukunft von Microsoft eine nette Zukunftsvision:

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Zumindest scheinen wir in dieser Zukunftsvision über unbegrenzt Energie, Ressourcen und Geld zu verfügen – ich würde allerdings eher auf mobile Geräte setzen, die Anzeigen und Benutzungsoberflächen überall erzeugen / projezieren können oder auf Augmented Reality setzten,  als dass wir unsere komplette Umgebung in einen gigantischen Multitouchscreen verwandeln…

 

iPad vs. Kindle in der Sonne

Beim 3. Barcamp Stuttgart  konnte ich mich am Wochenende auch wieder selbst davon überzeugen, das man in einem iPad im Freien oder allgemein bei heller Umgebung vornehmlich sich selbst oder die Umgebung sieht.

Aus diesem Problem hat Amazon eine Werbung für den E-Book-Reader Kindle gemacht:

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Zugegeben, bei der Lesbarkeit in heller Umgebung, beim Preis, bei der Laufzeit und beim Gewicht kann Kindle punkten, trotzdem sprechen für mich viele Punkt wie fehlende Farbe, Video-Fähigkeit, schlechte Auflösung usw. gegen den Kindle – der ideale Kompomiss scheint der Adam von Notion Ink mit den 2 Displays zu werden.

 

Tron: Legacy

Gerade einen Trailer in HD auf  Anixe gesehen, jetzt freue ich mich nicht nur wegen der aktuellen Temperaturen von über 35° auf den Winter, nein am 16.12.2010 soll auch die Fortsetzung des Klassikers Tron von 1982 in die Kinos kommen, also schonmal vormerken:

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iPad-Alternative: Archos 9 PCtablet

Nach einer kleinen Pause nach der Vorstellung des ICD Vega geht es hier noch etwas weiter mit iPad-Alternativen. Heute ist das Archos 9 PCtablet dran:

Display: 8,9″ / 22,61cm resistives Touchscreen mit 1024×600 Pixel
Betriebssystem: Windows 7 Starter Edition
Prozessor: Intel Atom mit 1,1 GHz  (Z510)
Speicherplatz: 1GB DDR2 RAM, 60GB 1.8″ HDD
Verbindungen: Wlan und Bluetooth
Anschlüsse: USB, 3,5mm Audio, über Port-Replicator noch Audio-Ausgang, Mikroeingang, Ethernet
Laufzeit: ca. 5h
Gewicht: 800g
Größe: 25,6 x 13,4 x 1,7cm (HXBXT)
Ausstattung: Flash-, Java-, Silverlight-Unterstützung, Multitasking, Webcam, Mikrofon, Lautsprecher, Stift, Trackpoint als Mausersatz
Verfügbar: ja
Preis: 500€
Links: zur Produktseite des Archos 9 PCtablet

Eine kleine Vorstellung des Archos 9 PCtablet von cnet:

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Pro:

  • Viel Speicher durch Festplatte.
  • Mattes Display für hellere Umgebungen.
  • HD-Wiedergabe und auch genug Platz für Filme.

Contra:

  • Kleines Display mit geringer Auflösung.
  • Resistiv, also nicht Multitouchfähig und schwieriger bedienbar, dafür auch mit Stift.
  • Geringe Laufzeit, gerade für kleines Display.
  • Noch keine Variante mit 3G für mobiles Surfen.
  • Recht schwache Hardware für Win 7, sehr langsam. Win 7 Starter nicht für Tablet gedacht.

Nach verschiedenen Testberichten reagiert Win 7 auf dem Archos 9 PCtablet so langsam, wie man bei den technischen Daten befürchtet. Zudem kommt noch das resistive Display dazu, das kein Multitouch erlaubt und weniger gut reagiert als ein kapazitives wie z.B. im iPad. Zusammen mit der kurzen Akkulaufzeit und dem Design mit Tasten und Mouse-Ersatz am Rand für mich persönlich keine echte Alternative zum iPad oder dem Adam.

 

iPad-Alternativen: ICD Vega

Nach dem kleinen Ausflug zu den Netvertibles jetzt weiter mit  Tablets iPad-Alternativen, diesmal dem Riesen unter den Tablets, dem  ICD Vega:

Display: 15,6″ / 39.62 cm resistives Touchscreen mit 1355 x 768 Pixel
Betriebssystem: Android
Prozessor: nVidia Tegra T201 mit 1GHz
Speicherplatz: 512MB DDR RAM, 512GB Nand Flash, 32 GB interne SD
Verbindungen: Wlan, optionales 3G und Bluetooth
Anschlüsse: USB, 3,5mm Audio, SD
Laufzeit: ca. 4h
Gewicht: < 1300g
Größe: 37,3 x 25,4 x 1,6 cm (HXBXT)
Ausstattung: Beschleunigungs- und Umgebungslicht-Sensor, Flash-Unterstützung, Multitasking, Webcam (2MPS), Mikrofon, Lautsprecher, FM Radio
Verfügbar: 2. Hälfte 2010
Preis: ab ca. 500$
Links: zur Produktseite des Vega

So sieht das Tablet Vega von ICD aus:

Pro:

  • Sehr großes Display, das bisher weitaus größte bei meinen iPad-Alternativen.
  • Viele Apps für Android verfügbar.
  • Bequeme drahtlose Docking-Station.

Contra:

  • Kurze Laufzeit.
  • Hohes Gewicht.
  • Resistives statt kapazitives Display, deswegen kein Multitouch.

Mit einer Diagonale von 15,6″ / fast 40cm und einem Gewicht von 1.3kg ist das Vega von ICD einer der größten Tablet-Computer der mir untergegkommen ist. Das Tablet soll es auch in 7 und 11″ geben. Zum Surfen, Tippen, für HD-Filme und Bilder sicher toll, als eBook-Reader vielleicht doch etwas unhandlich, vor allem aber muss man dank des großen Displays schon nach etwa 4 Stunden wieder für 2 Stunden ans Stromnetz. Obwohl es auch mit 3G verfügbar und für den mobilen Einsatz gedacht ist, schränken Akkulaufzeit, Gewicht und Größe diesen doch sehr ein. Das Vega wäre aber eine interessante Alternative zu Net- und Notebooks zum surfen in den eigenen vier Wänden, im Büro usw.

Foto von nDevilTV auf flickr

 

iPad-Alternativen: S10 Blade von Vivid

Nach dem WePad diesmal in der Reihe von iPad-Alternativen das Slate von HP. Die Technischen Details sind bis jetzt leider noch nicht offiziell bestätigt:

Display: 10,1″ / 25.65cm Touchscreen mit 1366 x 768 Pixel
Betriebssystem: Windows 7
Prozessor: 1,6 GHz / 2 GHz Atomvon Intel (Z530 / Z550)
Speicherplatz: 1 GB RAM, 32 GB oder 64 GB SSD
Verbindungen: Wlan, optionales 3G und Bluetooth
Anschlüsse: 2xUSB, USB-Connector, VGA, HDMI, 3,5mm Audio, 4in1 Cardreader
Laufzeit: ca. 10h max, 6h Video
Gewicht: ca. 1210g
Größe: 26 x 18,5 x 2,5 cm (LXBXT)
Ausstattung: Flash/Java/Air/Silverlight-Unterstützung, Multitasking, Webcam, Mikrofon, Lautsprecher, FullHD
Verfügbar: Ende April 2010
Preis: ab ca. 550$ (Win7 Starter ohne Multitouch!)
Links: zur Produktseite des S10 Blade von Vivid

Hier eine kleine Vorstellung des  S10 Blade von Vivid auf youtube:

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Pro:

  • Vollwertige Tastatur, die sich wegklappen läßt.
  • Großes Display mit hoher Auflösung.
  • Windows 7, damit viel Software verfügbar, z.B. bevorzugter Browser (IE, FF, Safari, Opera, …) mit Flash, Java, Silverlight usw.
  • Schneller Prozessor und FullHD-Beschleunigung mit Ausgabe, Kamera/Mikrofon z.B. für Skype, Speicher erweiterbar über USB/Karten.
  • Akkulaufzeit vergleichbar mit iPad.

Contra:

  • Sehr hohes Gewicht und etwas höher im Vergleich zu den Tablets, dafür aber mit vollwertiger Tastatur.
  • Ressourcenhunger von Windows 7, das nicht speziell für mobile Endgeräte gemacht ist.

Das S10 Blade von Vivid läuft also sogenanntes Netvertible etwas außerhalb der Konkurrenz der vorgestellten Tablet-Computer, zeigt aber einen interessanten Kompromiss zwischen Tablet und Netbook/Notebook. Könnte besonders interessant für alle sein, die zwar gelegentlich auch einen eBook-Reader oder ein Tablet zum Surfen benötigen, trotzdem aber auch viel Text schreiben und nicht mit der Touchscreen-Tastatur arbeiten wollen.

Neben dem S10 Blade von Vivid gibt es noch viele weitere Netvertibles, z.B. das Acer Aspire 1825PTZ / 1820PTZ, Eee PC T91 / T101H, Gigabyte M912 / T1028 / T1000P, Lenovo IdeaPad S10-3t oder Classmate CTL2go, weiter geht es aber hier mit Tablets.

 

iPad-Alternativen: HP Slate

Nach dem WePad diesmal in der Reihe von iPad-Alternativen das Slate von HP. Die Technischen Details sind bis jetzt leider noch nicht offiziell bestätigt:

Display: 8,9″ / 22,61cm mit 1024 x 600 Pixel
Betriebssystem: Windows 7
Prozessor: 1,6 GHz Intel Atom (Z530)
Speicherplatz: 1GB Ram / 32 GB bzw. 64 GB Flash
Verbindungen: Wlan, optionales 3G und Bluetooth
Anschlüsse: 2xUSB, 3,5mm Audio, SIM- und SDHD-Slot, HDMI
Laufzeit: ca. 5h
Gewicht: noch nicht bekannt
Größe: noch nicht bekannt
Ausstattung: Flash/Air-Unterstützung, GPS (optional), Multitasking, 2 Kameras, Mikrofon, Lautsprecher, FullHD
Verfügbar: ca. Juni 2010
Preis: ab ca. 550$
Links: zur Produktseite des HP Slate

Neben dem Werbevideo von HP gibt es eine kleine Demo der Benutzeroberfläche des HP Slate:

(Entweder JavaScript ist nicht aktiviert, oder Sie benutzen eine alte Version von Adobe Flash Player. Installieren Sie bitte den aktuellsten Flash Player. )

Pro:

  • Windows 7 und damit sehr viel Software verfügbar, unter anderem auch der bevorzugte Browser (IE, FF, Safari, Opera, …) mit Flash, Air, Silverlight usw.
  • Schneller Prozessor und FullHD-Beschleunigung mit HDMI-Ausgabe, Kamera/Mikrofon für Skype, Speicher erweiterbar.

Contra:

  • Kleines Display.
  • Windows 7 ist nicht speziell für Tablets/Mobile Endgeräte gemacht, dafür gibt es ja Windows Mobile, allerdings soll es besser skalieren als alle anderen Windows-Versionen.
  • Wenig Ram für Win 7, Programme in Demo starten recht langsam.
  • Kurze Akkulaufzeit (zumindes für eBook-Reader).

Leider hält sich HP noch sehr bedeckt, was konkrete Daten zum Slate angeht, auch die Website dazu ist noch nicht fertig. Wenn die technischen Angaben stimmen und in anbetracht des bisherigen Video-Material zur Oberfläche schafft es das HP Slate in meinem persönlichen Ranking der besten iPad-Alternativen wohl nur auf einen Platz hinter Adam und WePad.

 

iPad-Alternativen: Neofonie WePad

Nach dem OpenTablet 7, heute die  iPad-Alternative WePad von Neofonie:

Display: 11,6″ / 29,46cm mit 1366 x 768 Pixel
Betriebssystem: Linux / Android
Prozessor: 1,66 GHz Intel Atom (N450)
Speicherplatz: 16 GB Flash (optional 32 GB intern / 32 GB SD-Karte)
Verbindungen: Wlan, 3G-Option und Bluetooth
Anschlüsse: 2xUSB, 3,5mm Audio, Cardreader, SIM-Slot
Laufzeit: ca. 6h
Gewicht: 800g / 850 g mit 3G
Größe: 28,8×19,0×1,3cm (HxBxT)
Ausstattung: Beschleunigungs- und Umgebungslicht-Sensor, Flash/Air-Unterstützung, GPS (optional), Multitasking, Webcam (1,3 Megapixel), Mikrofon, Lautsprecher
Verfügbar: noch nicht bekannt
Preis: noch nicht bekannt (günstiger als iPad)
Links: zur Produktseite des WePad

Hier verschiedene Ansichten des WePads aus der Pressemappe von Neofonie:

Pro:

  • Großes Display mit hoher Auflösung.
  • Viele Apps für Android nutzbar.
  • eBooks in verschiedenen Formaten darstellbar.

Contra:

  • Geringe Laufzeit (zumindes als eBook-Reader).
  • Hohes Gewicht, dafür großes Display und flach.

Mehr Infos gibt es auch auf der Fanpage auf Facebook, Preis und Releas-Datum sollen am 12. April bekannt gegeben werden. Schade, bisher konnte ich noch kein Video zur Benutzungsoberfläche finden. Für mich ist das WePad zumindest auf dem Papier die beste Alternative zum iPad nach dem Adam.

 
 
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