Gerade wollte ich mich mal unter Windows Vista per RDP auf die Konsole eines Windows 2003 Server verbinden. Also wie gewohnt Start > Ausführen > “mstsc /console” und mit dem Server verbinden und nix wars. Nach kurzem Suchen hab ich dann auch den Grund gefunden – unter Winsows Vista muss man “mstsc /admin” verwenden.
Das Silizium nach dem ja auch das bekannte Silicon Valley benannt ist, bildet ja die eigentliche Grundlage aller Entwicklungen der Informationsgesallschaft. Auch wenn mal alles mit Röhren angefangen hat, egal Telekommunikation, Unterhaltung, Web 1.0, 2.0 oder 3.0 – das alles gäbe es ohne Halbleiter auf Silizium-Basis nicht.
Wie oft nutze ich in den vielen Stunden, die ich am PC arbeite Google? Keine Ahnung, aber es ist für mich wie für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit geworden, alles zu googeln.
Wer mehr Infos über die Firma haben will, der man eigentlich alle Suchbegriffe und damit alle seine Interessen und Aktivitäten im Netz anvertraut, sollte die Sondersendung von neues anschauen, die gerade im ZDF lief: “Die Welt ist eine Google“.
Mehr Infos gibt es auch auf der 3sat-Seite zur Sendung: www.3sat.de/neues
Wie viel eine Sprache verwendet wird ist natürlich extrem schwer festzustellen. O’Reilly hat mal die verkauften Bücher zum Thema Programmiersprachen als Anhaltspunkt genommen.
Herausgekommen ist diese interessante Treemap, in der die Größe der Felder die Verbreitung der jeweiligen Sprache angeben, während die Farbe zeigt, wie stark sich die Verbreitung im Vergleich zum Vorjahr verändert hat.
Nachdem mein altes Acer-Notebook schon etwas in die Jahre gekommen war und zudem der Verschluß und anderes nicht mehr funktionierte habe ich mich letzte Woche endlich für ein neues Modell entschieden, ein HP Compaq 6820s Business.
Dieser PC ist für Spiele etwa so, als würde man mit einem 40-Tonner LKW mal eben ein paar Brötchen beim Bäcker um die Ecke holen:
Zwei überarbeitete Xeon-Prozessoren der Core-2-Extreme-Reihe QX9775 mit jeweils vier Prozessor-Kernen, also zusammen eigentlich 8 Prozessoren in 45nm-Technik.
Prozessoren mit 3,2 GHz Takt die keinen Schutz vor Übertaktung haben und im Intel-Labor sogar nur mit Luftkühlung dauerhaft mit 4 GHz liefen (100% Auslastung dank Seti@home) – mit Wasserkühlung sogar auf 4,4GHz .
Die Prozessoren laufen mit 400 MHz (1600 MHz quadpumped) Frontsidebus und bieten 12 MByte L2-Cache.
Bis zu vier Grafikkarten mit je bis zu 1024GB Speicher (noch laufen allerdings immer nur zwei Ati- oder NVidia-Karten zusammen).
Bis zu 8GB DDR2-RAM auf dem D5400XS-Mainboard mit 6 SATA 3.0 Ports, 2 eSATA-Ports, 10 USB-Ports usw.
So viel Leistung hat natürlich auch ihren Preis. Alleine einer der beiden Prozessoren soll 1.500$ kosten, das Board schon 650$. Mit Grafikkarten und anderen Komponenten kommt man für einen Rechner schnell auf knapp 10.000$.
Nicht nur die Anschaffung, auch der Betrieb eines solchen Rechners ist nicht ganz billig. Man benötigt ein Netzteil mit 1.200 bis 1.400W und schon im Leerlauf soll der Rechner je nach Ausstattung über 500 Watt verbrauchen. Einen Umwelt-Engel wird dieser bislang leistungsfähigste PC also nicht gerade bekommen ;)
Irgendwie fragt man sich schon, wer so ein System kaufen soll – für Gamer jedenfalls wird das System trotz der Killer-Hardware weniger intressant sein, sind die meisten Spiele doch überhaupt nicht für den Betrieb auf bis zu 8 Prozessorkernen eingerichtet oder gar optimiert. Wenn man also während einer Runde Crysis in höchster Auflösung auf einem 30″-Monitor nicht gerade noch die anderen Kerne mit Seti@Home, Render-Jobs, Folding@Home, Audio- oder Video-Encoding beschäftigt, hat man nur wenige Vorteile von einem solchen System.
Skulltrail heißt mit der offiziellen Vorstellung jetzt übrigens “Dual Socket Extreme Desktop Platform”. Weitere Infos gibt es auch unter:
Erst dachte ich, es liegt womöglich an meiner Internetverbindung oder der DNS-Auflösung, aber beides scheint zu funktionieren.
Also ist youtube.com gerade tatsächlich down bzw. da es ja riesige redundante Serverfarmen sind stimmt etwas mit der DNS-Auflösung nicht. Damit funktionieren natürlich auch sämtliche Artikel hier und auf anderen Blogs nicht mehr richtig, die youtube-Videos eingebunden haben :|
In letzter Zeit ist es ja öfter vorgekommen, dass Laptops oder Festplatten von Behörden oder anderen staatlichen Einrichtungen abhanden gekommen sind und damit auch unklar ist, was mit den Daten darauf geschehen ist.
Also dass man am Flughafen elektronische Geräte wie den Laptop öffnen und die Funktionsfähigkeit demonstrieren muss, ist ja nichts neues – wehe wenn dann der Akku gerade leer ist.
Dass man jetzt bei der Einreise in die USA jetzt auch Gefahr läuft, private Daten oder gleich das komplette Gerät zu verlieren ist allerdings keine erfreuliche Aussicht: Datenklau am Flughafen
geschrieben am 8. Februar 2008 um 08:07 Uhr von Martin
Tags:datenschutz, Recht