Über die Kamera des iPhone 4 / iPad 2 wird dabei die Position des Betrachters ermittelt und die Darstellung/Projektion so berechnet, dass der passende 3D-Eindruck entsteht. Klappt natürlich leider nur, wenn man jeweils das neuste Gerät mit Kamera über dem Display hat aber wäre trotzdem toll, wenn das Spielehersteller aufnehmen, die Software für iOS entwickeln und so 3D ohne Brille auch für iOS-Geräte möglich wird.
Beim 3. Barcamp Stuttgart konnte ich mich am Wochenende auch wieder selbst davon überzeugen, das man in einem iPad im Freien oder allgemein bei heller Umgebung vornehmlich sich selbst oder die Umgebung sieht.
Aus diesem Problem hat Amazon eine Werbung für den E-Book-Reader Kindle gemacht:
Zugegeben, bei der Lesbarkeit in heller Umgebung, beim Preis, bei der Laufzeit und beim Gewicht kann Kindle punkten, trotzdem sprechen für mich viele Punkt wie fehlende Farbe, Video-Fähigkeit, schlechte Auflösung usw. gegen den Kindle – der ideale Kompomiss scheint der Adam von Notion Ink mit den 2 Displays zu werden.
Mehr als das iPad, dem noch zu viele Features fehlen, interesssiert mich pers. das neue iPhone von Apple, das heute von Steve Jobs vorgestellt wurde. Auch wenn diesmal schon ein Prototyp in die Hände von Bloggern gefallen war, hier jetzt die offizellen Fakten:
Eine kleine Vorstellung des Archos 9 PCtablet von cnet:
Pro:
Viel Speicher durch Festplatte.
Mattes Display für hellere Umgebungen.
HD-Wiedergabe und auch genug Platz für Filme.
Contra:
Kleines Display mit geringer Auflösung.
Resistiv, also nicht Multitouchfähig und schwieriger bedienbar, dafür auch mit Stift.
Geringe Laufzeit, gerade für kleines Display.
Noch keine Variante mit 3G für mobiles Surfen.
Recht schwache Hardware für Win 7, sehr langsam. Win 7 Starter nicht für Tablet gedacht.
Nach verschiedenen Testberichten reagiert Win 7 auf dem Archos 9 PCtablet so langsam, wie man bei den technischen Daten befürchtet. Zudem kommt noch das resistive Display dazu, das kein Multitouch erlaubt und weniger gut reagiert als ein kapazitives wie z.B. im iPad. Zusammen mit der kurzen Akkulaufzeit und dem Design mit Tasten und Mouse-Ersatz am Rand für mich persönlich keine echte Alternative zum iPad oder dem Adam.
Sehr großes Display, das bisher weitaus größte bei meinen iPad-Alternativen.
Viele Apps für Android verfügbar.
Bequeme drahtlose Docking-Station.
Contra:
Kurze Laufzeit.
Hohes Gewicht.
Resistives statt kapazitives Display, deswegen kein Multitouch.
Mit einer Diagonale von 15,6″ / fast 40cm und einem Gewicht von 1.3kg ist das Vega von ICD einer der größten Tablet-Computer der mir untergegkommen ist. Das Tablet soll es auch in 7 und 11″ geben. Zum Surfen, Tippen, für HD-Filme und Bilder sicher toll, als eBook-Reader vielleicht doch etwas unhandlich, vor allem aber muss man dank des großen Displays schon nach etwa 4 Stunden wieder für 2 Stunden ans Stromnetz. Obwohl es auch mit 3G verfügbar und für den mobilen Einsatz gedacht ist, schränken Akkulaufzeit, Gewicht und Größe diesen doch sehr ein. Das Vega wäre aber eine interessante Alternative zu Net- und Notebooks zum surfen in den eigenen vier Wänden, im Büro usw.
Nach dem WePad diesmal in der Reihe von iPad-Alternativen das Slate von HP. Die Technischen Details sind bis jetzt leider noch nicht offiziell bestätigt:
Hier eine kleine Vorstellung des S10 Blade von Vivid auf youtube:
Pro:
Vollwertige Tastatur, die sich wegklappen läßt.
Großes Display mit hoher Auflösung.
Windows 7, damit viel Software verfügbar, z.B. bevorzugter Browser (IE, FF, Safari, Opera, …) mit Flash, Java, Silverlight usw.
Schneller Prozessor und FullHD-Beschleunigung mit Ausgabe, Kamera/Mikrofon z.B. für Skype, Speicher erweiterbar über USB/Karten.
Akkulaufzeit vergleichbar mit iPad.
Contra:
Sehr hohes Gewicht und etwas höher im Vergleich zu den Tablets, dafür aber mit vollwertiger Tastatur.
Ressourcenhunger von Windows 7, das nicht speziell für mobile Endgeräte gemacht ist.
Das S10 Blade von Vivid läuft also sogenanntes Netvertible etwas außerhalb der Konkurrenz der vorgestellten Tablet-Computer, zeigt aber einen interessanten Kompromiss zwischen Tablet und Netbook/Notebook. Könnte besonders interessant für alle sein, die zwar gelegentlich auch einen eBook-Reader oder ein Tablet zum Surfen benötigen, trotzdem aber auch viel Text schreiben und nicht mit der Touchscreen-Tastatur arbeiten wollen.
Neben dem S10 Blade von Vivid gibt es noch viele weitere Netvertibles, z.B. das Acer Aspire 1825PTZ / 1820PTZ, Eee PC T91 / T101H, Gigabyte M912 / T1028 / T1000P, Lenovo IdeaPad S10-3t oder Classmate CTL2go, weiter geht es aber hier mit Tablets.
Nach dem WePad diesmal in der Reihe von iPad-Alternativen das Slate von HP. Die Technischen Details sind bis jetzt leider noch nicht offiziell bestätigt:
Neben dem Werbevideo von HP gibt es eine kleine Demo der Benutzeroberfläche des HP Slate:
Pro:
Windows 7 und damit sehr viel Software verfügbar, unter anderem auch der bevorzugte Browser (IE, FF, Safari, Opera, …) mit Flash, Air, Silverlight usw.
Schneller Prozessor und FullHD-Beschleunigung mit HDMI-Ausgabe, Kamera/Mikrofon für Skype, Speicher erweiterbar.
Contra:
Kleines Display.
Windows 7 ist nicht speziell für Tablets/Mobile Endgeräte gemacht, dafür gibt es ja Windows Mobile, allerdings soll es besser skalieren als alle anderen Windows-Versionen.
Wenig Ram für Win 7, Programme in Demo starten recht langsam.
Kurze Akkulaufzeit (zumindes für eBook-Reader).
Leider hält sich HP noch sehr bedeckt, was konkrete Daten zum Slate angeht, auch die Website dazu ist noch nicht fertig. Wenn die technischen Angaben stimmen und in anbetracht des bisherigen Video-Material zur Oberfläche schafft es das HP Slate in meinem persönlichen Ranking der besten iPad-Alternativen wohl nur auf einen Platz hinter Adam und WePad.
Hier verschiedene Ansichten des WePads aus der Pressemappe von Neofonie:
Pro:
Großes Display mit hoher Auflösung.
Viele Apps für Android nutzbar.
eBooks in verschiedenen Formaten darstellbar.
Contra:
Geringe Laufzeit (zumindes als eBook-Reader).
Hohes Gewicht, dafür großes Display und flach.
Mehr Infos gibt es auch auf der Fanpage auf Facebook, Preis und Releas-Datum sollen am 12. April bekannt gegeben werden. Schade, bisher konnte ich noch kein Video zur Benutzungsoberfläche finden. Für mich ist das WePad zumindest auf dem Papier die beste Alternative zum iPad nach dem Adam.
Nach dem joojoo von gestern, das mich als iPad-Alternative trotz großem Display nicht wirklich überzeugen konnte heute wieder ein neuer Kandidat, das OpenTablet 7 von OpenPeak:
Display:
7″/17,78cm kapazitiv mit 1024×600 Pixel
Betriebssystem:
Linux mit Adobe Flash-basierter Oberfläche
Prozessor:
Intel Moorestown mit 1,9GHz (Atom Nachfolger)
Speicherplatz:
noch nicht bekannt
Verbindungen:
Wlan, 3G und Bluetooth
Anschlüsse:
USB, 3,5mm Stereo, Mikrofon-In
Laufzeit:
8-10h
Gewicht:
ca. 520g
Größe:
23 x 13 x 1,5 cm (HxBxT)
Ausstattung:
MicroSD-Slot, HD-Cam, Web-Cam, Mikro, Lautsprecher, Flash-Unterstützung, Telefon
Hier ein kleines Video zur Vorstellung durch den CEO von OpenPeak:
Pro:
Es gibt schon sehr viele Flash-Anwendungen und Entwickler müssen keine neue Sprache / API lernen um Software entwickeln zu können. Die Flash-Programme laufen dann vielen verschiedenen Endgeräten.
Geringes Gewicht.
Funktioniert gleichzeitig als Handy.
Leistungsfähiger Prozessor und FullHD-Ausgabe und Kamera.
Contra:
Kleines Display.
Hersteller bisher zurückhaltend mit Daten.
Noch kein Preis bekannt.
Interessanter Ansatz, komplett auf Flash zu setzen und dann zu sagen, es gibt schon tausende Apps. Die Frage ist wie viele wirklich geeignet und sinnvoll auf dem Tablet nutzbar sind. Immerhin ist es sehr einfach für die vielen Flash-Entwickler Anwendungen dafür zu schreiben. Das OpenTablet 7 sieht mehr wie ein Mobiltelefon und eine komfortable Fernbedienung für alles im Haus aus, was eine ip-Adresse haben kann. Immerhin kann man sich ein extra Handy mit dem Gerät sparen, muss dafür aber mit einem kleinen Display auskommen, was schade ist wenn man das Gerät viel als eBook-Reader oder Surfen nutzen will – für mich persönlich also nur sehr bedingt eine gute Alternative zum iPad oder Adam.