Bisher hatte ich nur einen relativ alten, sehr schweren und sperrigen Projektor, so dass ich immer darauf achte, dass bereits ein Beamer vorhanden ist, wenn ich Vorträge zu Social Media, Wikis, Blogs oder anderen Themen halte. Deswegen war ich besonders gespannt auf einen neuen und winzigen Beamer von Rollei, der vor allem für den mobilen Einsatz an Smartphones, Tablets und Notebooks/Laptops gedacht ist.
Zumindest scheinen wir in dieser Zukunftsvision über unbegrenzt Energie, Ressourcen und Geld zu verfügen – ich würde allerdings eher auf mobile Geräte setzen, die Anzeigen und Benutzungsoberflächen überall erzeugen / projezieren können oder auf Augmented Reality setzten, als dass wir unsere komplette Umgebung in einen gigantischen Multitouchscreen verwandeln…
Designer Billy May hat unter anderm aus Ideen und Wünschen der Mozilla-Comunity eine Vision zur Zukunft des Mobiltelefons entwickelt. Herausgekommen ist ein wirklich eindrucksvolles Video zur möglichen Zukunft von Mobiles:
Beim 3. Barcamp Stuttgart konnte ich mich am Wochenende auch wieder selbst davon überzeugen, das man in einem iPad im Freien oder allgemein bei heller Umgebung vornehmlich sich selbst oder die Umgebung sieht.
Aus diesem Problem hat Amazon eine Werbung für den E-Book-Reader Kindle gemacht:
Zugegeben, bei der Lesbarkeit in heller Umgebung, beim Preis, bei der Laufzeit und beim Gewicht kann Kindle punkten, trotzdem sprechen für mich viele Punkt wie fehlende Farbe, Video-Fähigkeit, schlechte Auflösung usw. gegen den Kindle – der ideale Kompomiss scheint der Adam von Notion Ink mit den 2 Displays zu werden.
Mehr als das iPad, dem noch zu viele Features fehlen, interesssiert mich pers. das neue iPhone von Apple, das heute von Steve Jobs vorgestellt wurde. Auch wenn diesmal schon ein Prototyp in die Hände von Bloggern gefallen war, hier jetzt die offizellen Fakten:
Eine kleine Vorstellung des Archos 9 PCtablet von cnet:
Pro:
Viel Speicher durch Festplatte.
Mattes Display für hellere Umgebungen.
HD-Wiedergabe und auch genug Platz für Filme.
Contra:
Kleines Display mit geringer Auflösung.
Resistiv, also nicht Multitouchfähig und schwieriger bedienbar, dafür auch mit Stift.
Geringe Laufzeit, gerade für kleines Display.
Noch keine Variante mit 3G für mobiles Surfen.
Recht schwache Hardware für Win 7, sehr langsam. Win 7 Starter nicht für Tablet gedacht.
Nach verschiedenen Testberichten reagiert Win 7 auf dem Archos 9 PCtablet so langsam, wie man bei den technischen Daten befürchtet. Zudem kommt noch das resistive Display dazu, das kein Multitouch erlaubt und weniger gut reagiert als ein kapazitives wie z.B. im iPad. Zusammen mit der kurzen Akkulaufzeit und dem Design mit Tasten und Mouse-Ersatz am Rand für mich persönlich keine echte Alternative zum iPad oder dem Adam.
Sehr großes Display, das bisher weitaus größte bei meinen iPad-Alternativen.
Viele Apps für Android verfügbar.
Bequeme drahtlose Docking-Station.
Contra:
Kurze Laufzeit.
Hohes Gewicht.
Resistives statt kapazitives Display, deswegen kein Multitouch.
Mit einer Diagonale von 15,6″ / fast 40cm und einem Gewicht von 1.3kg ist das Vega von ICD einer der größten Tablet-Computer der mir untergegkommen ist. Das Tablet soll es auch in 7 und 11″ geben. Zum Surfen, Tippen, für HD-Filme und Bilder sicher toll, als eBook-Reader vielleicht doch etwas unhandlich, vor allem aber muss man dank des großen Displays schon nach etwa 4 Stunden wieder für 2 Stunden ans Stromnetz. Obwohl es auch mit 3G verfügbar und für den mobilen Einsatz gedacht ist, schränken Akkulaufzeit, Gewicht und Größe diesen doch sehr ein. Das Vega wäre aber eine interessante Alternative zu Net- und Notebooks zum surfen in den eigenen vier Wänden, im Büro usw.
Nach dem WePad diesmal in der Reihe von iPad-Alternativen das Slate von HP. Die Technischen Details sind bis jetzt leider noch nicht offiziell bestätigt:
Hier eine kleine Vorstellung des S10 Blade von Vivid auf youtube:
Pro:
Vollwertige Tastatur, die sich wegklappen läßt.
Großes Display mit hoher Auflösung.
Windows 7, damit viel Software verfügbar, z.B. bevorzugter Browser (IE, FF, Safari, Opera, …) mit Flash, Java, Silverlight usw.
Schneller Prozessor und FullHD-Beschleunigung mit Ausgabe, Kamera/Mikrofon z.B. für Skype, Speicher erweiterbar über USB/Karten.
Akkulaufzeit vergleichbar mit iPad.
Contra:
Sehr hohes Gewicht und etwas höher im Vergleich zu den Tablets, dafür aber mit vollwertiger Tastatur.
Ressourcenhunger von Windows 7, das nicht speziell für mobile Endgeräte gemacht ist.
Das S10 Blade von Vivid läuft also sogenanntes Netvertible etwas außerhalb der Konkurrenz der vorgestellten Tablet-Computer, zeigt aber einen interessanten Kompromiss zwischen Tablet und Netbook/Notebook. Könnte besonders interessant für alle sein, die zwar gelegentlich auch einen eBook-Reader oder ein Tablet zum Surfen benötigen, trotzdem aber auch viel Text schreiben und nicht mit der Touchscreen-Tastatur arbeiten wollen.
Neben dem S10 Blade von Vivid gibt es noch viele weitere Netvertibles, z.B. das Acer Aspire 1825PTZ / 1820PTZ, Eee PC T91 / T101H, Gigabyte M912 / T1028 / T1000P, Lenovo IdeaPad S10-3t oder Classmate CTL2go, weiter geht es aber hier mit Tablets.
Nach dem WePad diesmal in der Reihe von iPad-Alternativen das Slate von HP. Die Technischen Details sind bis jetzt leider noch nicht offiziell bestätigt:
Neben dem Werbevideo von HP gibt es eine kleine Demo der Benutzeroberfläche des HP Slate:
Pro:
Windows 7 und damit sehr viel Software verfügbar, unter anderem auch der bevorzugte Browser (IE, FF, Safari, Opera, …) mit Flash, Air, Silverlight usw.
Schneller Prozessor und FullHD-Beschleunigung mit HDMI-Ausgabe, Kamera/Mikrofon für Skype, Speicher erweiterbar.
Contra:
Kleines Display.
Windows 7 ist nicht speziell für Tablets/Mobile Endgeräte gemacht, dafür gibt es ja Windows Mobile, allerdings soll es besser skalieren als alle anderen Windows-Versionen.
Wenig Ram für Win 7, Programme in Demo starten recht langsam.
Kurze Akkulaufzeit (zumindes für eBook-Reader).
Leider hält sich HP noch sehr bedeckt, was konkrete Daten zum Slate angeht, auch die Website dazu ist noch nicht fertig. Wenn die technischen Angaben stimmen und in anbetracht des bisherigen Video-Material zur Oberfläche schafft es das HP Slate in meinem persönlichen Ranking der besten iPad-Alternativen wohl nur auf einen Platz hinter Adam und WePad.