iPad-Alternativen: Das Original

Apple iPad

Den Anfang in meiner Beitragsreihe zu iPad-Alternativen macht das iPad von Apple selbst. Das ist also das Gerät, an dem sich alle anderen Tablet-Computer messen lassen müssen:

Display: 9,7 „/24,64cm, multitouch mit 1024 x 768 Pixel
Betriebssystem: iPhone OS
Prozessor: Apple A4 mit 1 GHz
Speicherplatz: 16, 32 oder 64 GB je nach Modell
Verbindungen: je nach Modell Wlan, 3G und Bluetooth
Anschlüsse: 30 poliger Dock-Anschluss, 3,5mm Stereo
Laufzeit: ca. 10h
Gewicht: 680g / 730g mit 3G Modell
Größe: 24,28 x 18,97 x 1,34 cm (HxBxT)
Ausstattung: Beschleunigungs- und Umgebungslicht-Sensor, Mikrofon, Micro-SIM-Fach (bei einigen Modellen)
Verfügbar: Ende April 2010
Preis: 499 bis 830 Euro je nach Ausstattung
Links: zur iPad-Produktseite auf der Apple-Website

Hier ein kleines Video zur Bedienung des iPads von USA Today:

Pro:

  • Inhalte, Inhalte und nochmal Inhalte. Über 60.000 Bücher, mehr als 150.000 iPhone/iPod-Apps und knapp 500 Apps speziell für das iPad, unzählige Musik- und Hörbuch-Titel, Pod- und Video-Casts, die bequem per iTunes synchronisiert werden können.
  • Es ist von Apple, d.h. trotz vergleichbar teurer Hardware mit weniger Features dafür meist gute Usability sowie Hype- und Kult-Faktor.

Contra:

  • Keine Anschlüsse für USB, HDMI usw.
  • Kein richtiges Multitasking.
  • Keine Kamera und kein GPS.
  • Keine Flash-Unterstützung im Browser.
  • Wenig Speicher für so viele Inhalte, vor allem bei HD-Video-Unterstützung.
  • Kurze Akkulaufzeit und ordentliches Gewicht für einen eBook-Reader.
  • Nicht dass das bei anderen Herstellern anders wäre aber der Vollständigkeit halber: Proprietär und alles wird so gemacht wie Apple will.

Wer noch an Pressestimmen und „Unboxing“-Videos interessiert ist, findet eine gute Zusammenstellung im iPhone Blog.

Alternativen zum iPad

In den USA müssen sich Apple-Fans nur noch bis zum Samstag, den 3. April gedulden, dann ist das neue iPad in den Apple Stores verfügbar. Zumindest wenn man bereits ein iPad bestellt hat, die erste Ladung scheint schon ausverkauft zu sein. Wie üblich schafft Apple da einen Hype, wo andere vor Jahren mit diversen Tablet-PC-Bemühungen gescheitert sind, die ersten Kunden sitzen sogar jetzt schon in der Schlange.

Die Nachteile des iPads gegenüber anderen Tablet-Computern scheinen klar, es ist „nur“ ein vergrößerter iPod Touch: wenig Speicher für so viele Inhalte wie HD-Videos, kein eInk und damit bei Tageslicht schlecht lesbar und für eBook-Reader geringe Laufzeit von 10h, Übertragung von Inhalten nur per iTunes,  keine Kamera, kein USB-Anschluss, kein Multitasking. kein GPS und keine Unterstützung für Adobe Flash.

Der unschlagbare Vorteil: Content, content, content!

Kein App-Store ist so erfogreich wie der von Apple. Es gibt schon zum Start 60.000 Buchtitel, die iPhone/iPod-Anwendungen laufen auch auf dem iPad und davon gibt es über 150.000. Es gibt gleich zu Begin wohl auch schon fast 500 Anwendungen speziell für das iPad und ich habe keine Zweifel daran, dass schnell unzählige Anwendungen folgen werden. Neben eBooks und Anwendungen sind aber über iTunes natürlich auch massenhaft Musik, Filme, Serien, Hörbücher, Vorlesungen sowie andere Pod- und Video-Casts bequem verfügbar.

Das Content-Argument kombiniert mit der meist sehr guten Usability von Apple und dem Talent für Hypes dürfte dem Tablet-Computer endlich zum Durchbruch verhelfen.

Auch wenn es schwer fällt, ich persönlich werde vielleicht trotzdem noch auf den Nachfolger des ersten iPad warten, so wie ich es auch beim iPhone getan habe. In der nächsten Version dürften wieder viele Kritikpunkte ausgeräumt sein und in der Zwischenzeit kann man auch genauer prüfen, was die Konkurrenz bietet.

Genau das will ich in den nächsten Tagen und über Ostern machen – verschiedene Alternativen zum iPad genauer untersuchen und hier im Blog dem iPad gegenüberstellen. Kommentare und eure Gedanken zu den verschiedenen Tablet-Computern sind natürlich immer willkommen.

Solar-Schiff wie aus Star Trek

Nur mit Sonnenkraft in 140 Tagen rund um die Erde, das ist das Ziel, dass 2011 mit der SolarPlanet erreicht werden soll. Das 10 Mio. Euro teure Schiff wurde letzten Freitag in Kiel vorgestellt.

Der Katamaran, dem im April der Stapellauf bevorsteht, ist 31m lang, 15m breit. Es sind über 500 m² Solarzellen verbaut, die die 4 Elektromotoren mit 176 Kilowatt  Leistung versorgen (239PS) und die SolarPlanet auf max. 15 Knoten (knapp 30km/h) beschleunigen. Von den 40 Tonnen, die das größte solarbetriebene Schiff der Welt wiegt, nehmen die Akkus schon 11,7 Tonnen in Anspruch. Die Akkus speichern 1,3 MWh.

Wenn man sich den Doppelrumpf anschaut, kann man verstehen, warum viele Journalisten parallelen zu den Warp-Gondeln der Föderations-Schiffe aus Star Trek ziehen:

Bild vom Bau von Alexis Domjan unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported.

Mehr Fotos gibts auf der offiziellen Website zum Schiff : www.planetsolar.org/multimedia-photos.de.php

Kleiner Wehrmutstropfen: Die verbauten Solarmodule sollen die leistungsfähigsten momentan am Markt verfügbaren Solarzellen sein. Sie stammen allerdings nicht wie das Schiff aus Deutschland sondern aus den USA. Inzwischen kommen laut n-tv 7 der 10 ertragreichsten Photovoltaik-Elemente aus Asien, nur eins aus Deutschland.

Auch wenn mit Wind bei weitem mehr Strom erzeugt wird als mit der Sonne fragt man sich schon, wie die Politik immer stolz von der Marktführerschaft reden können, wenn man sich mal die Weltmarktanteile bei den Anlagen zur Gewinnung regenerativer Energien anschaut.

Ist eigentlich schon jemand auf die Idee gekommen, Wind- und Sonnenkraft zu kombinieren, z.B. ein Schiff mit Solarkollektoren, Lenkdrachen wie von SkySails und einem Flettner-Rotor? ;)

Natal for XBOX 360

Die Wii ist wohl vor allem dank der einfachen und neuen Art der Bedienung mit 50 Mio. verkauften Einheiten (nach 130 Wochen) die erfolgreichste Spielekonsole aller Zeiten. Die xbox 360 folgt nach der Playstation erst auf den hinteren Plätzen. Vielleicht ändert sich das ja mit Natal. Mit der neuen Technologie soll die xbox 360 ganz ohne Controller auskommen, indem Körper, Gesten, Sprache und Gesicht des Benutzers erkannt werden:

[flash http://www.youtube.com/watch?v=oACt9R9z37U]

Die Idee ist nicht ganz neu, für die Playstation gab es auch schon eine Kamera (Playstation Eye) und man konnte Gesten für die Steuerung einsetzen. Die Umsetzung von Microsoft sieht vielversprechend aus und könnte die Kommunikation nicht nur mit Spielekonsolen weiter vereinfachen und unterhaltsammer machen.

Das System soll aus Kamera, Entfernungsmesser, Mikro und dazugehörendem Prozessor mit spezieller Software bestehen. Viel mehr und vor allem wann Natal verfügbar sein wird verrät das entsprechende Dokument von Microsoft allerdings noch nicht.

Blu-Ray oder nicht Blu-Ray

Ich muss gestehen, dass ich mich beim TV  bislang nicht so sehr um die Qualität gekümmert hatte. Obwohl der Fernsehr schon länger HD-Ready ist, habe ich das mit dem normalen DVD-Player nicht wirklich genutzt. Seit ich vor einer Weile aber zu einem Mac Mini gewechselt bin, um auch am PC surfen, Kino-Trailer in HD anschauen und die digitalen Kanäle nutzen zu können bin ich infiziert ;)

Besonders nachdem ich jetzt ein paar mal durch die TV-Abteilungen diverser Elektronik-Märkte gestromert bin, spiele ich mit dem Gedanken zu einem größeren Full-HD-Gerät zu wechseln (z.B. Philips 42PFL7603D, ca 1000€), was aber nur Sinn macht, wenn man auch gleich zu einem Blu-Ray-Player (z.B. , Samsung BD-P1500, ca. 150€) wechselt. Interessant weil inzwischen unter 1200€ zu haben, nur die Preise für Blu-Ray Filme hatten mich bisher abgehalten, aber das wird ja langsam auch besser…

Sogar beim neuen PC hatte ich überlegt, Blu-Ray als Backup-Medium einzusetzen, da brauchbare Kombi-Brenner (z.B. LG GGW-H20L) relativ günstig geworden sind.  Da aber die Medien einfach zu teuer sind (ab 16€ für 50GB) und doch wenig Platz bieten, bin ich doch wieder bei Wechselplatten geblieben und mozy.com.

via it-news-world.de

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