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Kühlen mit flüssigem Metall?

Wer kennt das nicht: Je schneller der Prozessor im neuen Computer wird, desto mehr Abwärme produziert er auch.

Führt man die Wärme mit eine Luftkühlung ab, hört sich das ganze schnell nach Rasenmäher an. Verwendet man Wasserkühlung hat man Ruhe, dafür ist das ganze nicht billig, man hat viele zusätzliche Komponenten wie Ausgleichesbehälter oder „Kühlturm“.

Bisher blieb sonst nur noch, den ganzen Computer in Speiseöl zu versenken (siehe „Der Öl-PC im Eigenbau„), wenn man Ruhe und einen leistungsfähigen Rechner haben wollte.

Jetzt stellt eine Dänische Firma einen neuartigen Kühler vor, den Danamics LM10. Hier zirkuliert flüssiges Metall. Dank der hohen Wärmeleitfähigkeit von Metallen soll der Kühler sehr leistungsfähig sein und da die Pumpe elektromagnetisch arbeitet und damit ohne beweglichen Teile auskommt, ist das ganze sehr leise.

Hört sich spannend an – leider gibt es noch keine genauen Infos zur Verfügbarkeit und Preis.

via techpowerup.com

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3 Kommentare

  1. Dentaku 22. Juli 2008

    Aber welches flüssige Metall wird das sein? Die mir einfallen (Quecksilber, ab 30°C Gallium, ab 100°C Natrium, aber das ist eigentlich schon zu heiß) sind alle furchtbar giftig oder ätzend.

  2. Ecki 22. Juli 2008

    Also mir wäre es lieber, wenn die Hersteller mehr auf energieeffiziente Prozessoren setzen würden, als mit immer wahnsinnigeren Kühlmethoden daher zu kommen.

  3. Martin 22. Juli 2008

    @Ecki: Da hast Du natürlich recht. Wann immer möglich steige ich auch aufs Notebook um, das braucht schon deutlich weniger Energie. In manchen Fällen könnte man zumindest die Wärme sinnvoll nutzen oder gleich den Strom aus regenerativen Quellen gewinnen .

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