martins privates blog - Wieder ein Blog aus Stuttgart ;)

iPad-Alternativen: ICD Vega

Nach dem kleinen Ausflug zu den Netvertibles jetzt weiter mit  Tablets iPad-Alternativen, diesmal dem Riesen unter den Tablets, dem  ICD Vega:

Display: 15,6″ / 39.62 cm resistives Touchscreen mit 1355 x 768 Pixel
Betriebssystem: Android
Prozessor: nVidia Tegra T201 mit 1GHz
Speicherplatz: 512MB DDR RAM, 512GB Nand Flash, 32 GB interne SD
Verbindungen: Wlan, optionales 3G und Bluetooth
Anschlüsse: USB, 3,5mm Audio, SD
Laufzeit: ca. 4h
Gewicht: < 1300g
Größe: 37,3 x 25,4 x 1,6 cm (HXBXT)
Ausstattung: Beschleunigungs- und Umgebungslicht-Sensor, Flash-Unterstützung, Multitasking, Webcam (2MPS), Mikrofon, Lautsprecher, FM Radio
Verfügbar: 2. Hälfte 2010
Preis: ab ca. 500$
Links: zur Produktseite des Vega

So sieht das Tablet Vega von ICD aus:

Pro:

  • Sehr großes Display, das bisher weitaus größte bei meinen iPad-Alternativen.
  • Viele Apps für Android verfügbar.
  • Bequeme drahtlose Docking-Station.

Contra:

  • Kurze Laufzeit.
  • Hohes Gewicht.
  • Resistives statt kapazitives Display, deswegen kein Multitouch.

Mit einer Diagonale von 15,6″ / fast 40cm und einem Gewicht von 1.3kg ist das Vega von ICD einer der größten Tablet-Computer der mir untergegkommen ist. Das Tablet soll es auch in 7 und 11″ geben. Zum Surfen, Tippen, für HD-Filme und Bilder sicher toll, als eBook-Reader vielleicht doch etwas unhandlich, vor allem aber muss man dank des großen Displays schon nach etwa 4 Stunden wieder für 2 Stunden ans Stromnetz. Obwohl es auch mit 3G verfügbar und für den mobilen Einsatz gedacht ist, schränken Akkulaufzeit, Gewicht und Größe diesen doch sehr ein. Das Vega wäre aber eine interessante Alternative zu Net- und Notebooks zum surfen in den eigenen vier Wänden, im Büro usw.

Foto von nDevilTV auf flickr

 

iPad-Alternativen: S10 Blade von Vivid

Nach dem WePad diesmal in der Reihe von iPad-Alternativen das Slate von HP. Die Technischen Details sind bis jetzt leider noch nicht offiziell bestätigt:

Display: 10,1″ / 25.65cm Touchscreen mit 1366 x 768 Pixel
Betriebssystem: Windows 7
Prozessor: 1,6 GHz / 2 GHz Atomvon Intel (Z530 / Z550)
Speicherplatz: 1 GB RAM, 32 GB oder 64 GB SSD
Verbindungen: Wlan, optionales 3G und Bluetooth
Anschlüsse: 2xUSB, USB-Connector, VGA, HDMI, 3,5mm Audio, 4in1 Cardreader
Laufzeit: ca. 10h max, 6h Video
Gewicht: ca. 1210g
Größe: 26 x 18,5 x 2,5 cm (LXBXT)
Ausstattung: Flash/Java/Air/Silverlight-Unterstützung, Multitasking, Webcam, Mikrofon, Lautsprecher, FullHD
Verfügbar: Ende April 2010
Preis: ab ca. 550$ (Win7 Starter ohne Multitouch!)
Links: zur Produktseite des S10 Blade von Vivid

Hier eine kleine Vorstellung des  S10 Blade von Vivid auf youtube:

(Entweder JavaScript ist nicht aktiviert, oder Sie benutzen eine alte Version von Adobe Flash Player. Installieren Sie bitte den aktuellsten Flash Player. )

Pro:

  • Vollwertige Tastatur, die sich wegklappen läßt.
  • Großes Display mit hoher Auflösung.
  • Windows 7, damit viel Software verfügbar, z.B. bevorzugter Browser (IE, FF, Safari, Opera, …) mit Flash, Java, Silverlight usw.
  • Schneller Prozessor und FullHD-Beschleunigung mit Ausgabe, Kamera/Mikrofon z.B. für Skype, Speicher erweiterbar über USB/Karten.
  • Akkulaufzeit vergleichbar mit iPad.

Contra:

  • Sehr hohes Gewicht und etwas höher im Vergleich zu den Tablets, dafür aber mit vollwertiger Tastatur.
  • Ressourcenhunger von Windows 7, das nicht speziell für mobile Endgeräte gemacht ist.

Das S10 Blade von Vivid läuft also sogenanntes Netvertible etwas außerhalb der Konkurrenz der vorgestellten Tablet-Computer, zeigt aber einen interessanten Kompromiss zwischen Tablet und Netbook/Notebook. Könnte besonders interessant für alle sein, die zwar gelegentlich auch einen eBook-Reader oder ein Tablet zum Surfen benötigen, trotzdem aber auch viel Text schreiben und nicht mit der Touchscreen-Tastatur arbeiten wollen.

Neben dem S10 Blade von Vivid gibt es noch viele weitere Netvertibles, z.B. das Acer Aspire 1825PTZ / 1820PTZ, Eee PC T91 / T101H, Gigabyte M912 / T1028 / T1000P, Lenovo IdeaPad S10-3t oder Classmate CTL2go, weiter geht es aber hier mit Tablets.

 

iPad-Alternativen: HP Slate

Nach dem WePad diesmal in der Reihe von iPad-Alternativen das Slate von HP. Die Technischen Details sind bis jetzt leider noch nicht offiziell bestätigt:

Display: 8,9″ / 22,61cm mit 1024 x 600 Pixel
Betriebssystem: Windows 7
Prozessor: 1,6 GHz Intel Atom (Z530)
Speicherplatz: 1GB Ram / 32 GB bzw. 64 GB Flash
Verbindungen: Wlan, optionales 3G und Bluetooth
Anschlüsse: 2xUSB, 3,5mm Audio, SIM- und SDHD-Slot, HDMI
Laufzeit: ca. 5h
Gewicht: noch nicht bekannt
Größe: noch nicht bekannt
Ausstattung: Flash/Air-Unterstützung, GPS (optional), Multitasking, 2 Kameras, Mikrofon, Lautsprecher, FullHD
Verfügbar: ca. Juni 2010
Preis: ab ca. 550$
Links: zur Produktseite des HP Slate

Neben dem Werbevideo von HP gibt es eine kleine Demo der Benutzeroberfläche des HP Slate:

(Entweder JavaScript ist nicht aktiviert, oder Sie benutzen eine alte Version von Adobe Flash Player. Installieren Sie bitte den aktuellsten Flash Player. )

Pro:

  • Windows 7 und damit sehr viel Software verfügbar, unter anderem auch der bevorzugte Browser (IE, FF, Safari, Opera, …) mit Flash, Air, Silverlight usw.
  • Schneller Prozessor und FullHD-Beschleunigung mit HDMI-Ausgabe, Kamera/Mikrofon für Skype, Speicher erweiterbar.

Contra:

  • Kleines Display.
  • Windows 7 ist nicht speziell für Tablets/Mobile Endgeräte gemacht, dafür gibt es ja Windows Mobile, allerdings soll es besser skalieren als alle anderen Windows-Versionen.
  • Wenig Ram für Win 7, Programme in Demo starten recht langsam.
  • Kurze Akkulaufzeit (zumindes für eBook-Reader).

Leider hält sich HP noch sehr bedeckt, was konkrete Daten zum Slate angeht, auch die Website dazu ist noch nicht fertig. Wenn die technischen Angaben stimmen und in anbetracht des bisherigen Video-Material zur Oberfläche schafft es das HP Slate in meinem persönlichen Ranking der besten iPad-Alternativen wohl nur auf einen Platz hinter Adam und WePad.

 

iPad-Alternativen: OpenPeak OpenTablet 7

Nach dem joojoo von gestern, das mich als iPad-Alternative trotz großem Display nicht wirklich überzeugen konnte heute wieder ein neuer Kandidat, das OpenTablet 7 von OpenPeak:

Display: 7″/17,78cm kapazitiv mit 1024×600 Pixel
Betriebssystem: Linux mit Adobe Flash-basierter Oberfläche
Prozessor: Intel Moorestown mit 1,9GHz (Atom Nachfolger)
Speicherplatz: noch nicht bekannt
Verbindungen: Wlan, 3G und Bluetooth
Anschlüsse: USB, 3,5mm Stereo, Mikrofon-In
Laufzeit: 8-10h
Gewicht: ca. 520g
Größe: 23 x 13 x 1,5 cm (HxBxT)
Ausstattung: MicroSD-Slot, HD-Cam, Web-Cam, Mikro, Lautsprecher, Flash-Unterstützung, Telefon
Verfügbar: 2. Halbjahr 2010
Preis: noch nicht bekannt
Links: zur Produktseite des OpenTablet 7

Hier ein kleines Video zur Vorstellung durch den CEO von OpenPeak:

(Entweder JavaScript ist nicht aktiviert, oder Sie benutzen eine alte Version von Adobe Flash Player. Installieren Sie bitte den aktuellsten Flash Player. )

Pro:

  • Es gibt schon sehr viele Flash-Anwendungen und Entwickler müssen keine neue Sprache / API lernen um Software entwickeln zu können. Die Flash-Programme laufen dann vielen verschiedenen Endgeräten.
  • Geringes Gewicht.
  • Funktioniert gleichzeitig als Handy.
  • Leistungsfähiger Prozessor und FullHD-Ausgabe und Kamera.

Contra:

  • Kleines Display.
  • Hersteller bisher zurückhaltend mit Daten.
  • Noch kein Preis bekannt.

Interessanter Ansatz, komplett auf Flash zu setzen und dann zu sagen, es gibt schon tausende Apps. Die Frage ist wie viele wirklich geeignet und sinnvoll auf dem Tablet nutzbar sind. Immerhin ist es sehr einfach für die vielen Flash-Entwickler Anwendungen dafür zu schreiben. Das OpenTablet 7 sieht mehr wie ein Mobiltelefon und eine komfortable Fernbedienung für alles im  Haus aus, was eine ip-Adresse haben kann. Immerhin kann man sich ein extra Handy mit dem Gerät sparen, muss dafür aber mit einem kleinen Display auskommen, was schade ist wenn man das Gerät viel als eBook-Reader oder Surfen nutzen will – für mich persönlich also nur sehr bedingt eine gute Alternative zum iPad oder Adam.

 

Games-Klassiker mal anders

Wer hat früher nicht Stunden seiner Jugend bei Tetris oder Super Mario Bros.  verschwendet ;) Jetzt kann man in einem kleinen Flash-Game auch wieder jede Menge Zeit zubringen und man muss sich noch nicht mal zwischen den beiden Spielen entscheiden, denn es gibt jetzt ein Mashup aus den beiden, was irgendwie ungewohnt aber doch ganz unterhaltsam ist:

Hier geht es zu den Tuper Tarios Tros.

Das original Tetris gibt es auch immer noch, auch wenn irgend etwas bei “First Person Tetris“  doch anders ist:

 

Silverlight vs. Flash

Vor kurzem wurde ich von einem Kollegen gefragt, was ich von Silverlight vs. Flash halte. Da ich zwar schon sehr lang Flash verwende, mir aber bislang die praktische Erfahrung mit Silverlight fehlt, wurde daraus nur eine eher Theoretische Gegenüberstellung von Eigenschaften.

Serge Jespers, ein “Adobe platform evangelist” und Grafiker hat sich nach 12 Jahren Arbeit mit Flash immerhin 3 Tage Zeit genommen, Silverlight anzuschauen ;)

Der Artikel zu seinen Erfahrungen fällt nicht sehr positiv für Silverlight aus:  “Silverlight: The good, the bad and the ugly

Muss doch wohl auch endlich mal die Zeit finden, was in Silverlight zu machen, für blogoscoop hätte ich da sogar schon ein paar Ideen…

 

Nettes Fisch-Widget

Ich liebe Schwärme, egal ob Vogel-, Fisch-Schwarm oder computersimulierte Schwärme. Deswegen finde ich dieses kleine Flash-Widget auch sehr nett:

Die Fische folgen der Maus und können mit einem Klick gefüttert werden. Gefunden auf http://abowman.com. Man kann übrigens die Zahl und Farbe der Fische und des Futters verändert, Hintergrundbilder einfügen usw.

 

Geniale Videos

Gute Video-Plattform mit genialen Arbeiten (vor allem im Bereich Motion, 3D, VFX):

http://www.fwatheater.com

 

Questionaut

Obwohl sich inzwischen viel getan hat, Flash scheint nicht unbedingt prädestiniert zu sein, um komplette suchmaschinenoptimierte und extrem benutzerfreundliche Websites zu bauen (Jakob Nielsen: 99% bad).

Schöne kleine Spiele, die mitunter auch noch lehrreich sind, kann man damit aber auf jeden Fall realisieren.

Das zeigt Amanita Design für die BBC mit Questionaut, einem wirklich sehr liebevoll und mit viel Fantasie gestalteten Spiel für Kinder, in dem man den Ballon seiner Figur mit Luft füllt, die man für richtige Antworten bekommt. Ist der Ballon voll, geht es zum nächsten Level.

via rockpapershotgun.com

 

Zurück aus München

Heute hatte Adobe im Rahmen der “ActionScript 3.0 From the Ground Up Tour” (wie schon berichtet) nach München in den Ballsaal des Künstlerhauses geladen.

Der kanadische Flash-Guru Colin Moock sprach mit ein paar kleinen Pausen von 9 bis 18:30 über AS 3 und entwickelte eine komplett objektorientierte Demo-Anwendung für das Publikum. Nebenbei lobte Colin München übrigens als die schönste Location für den AS3-Vortrag im Rahmen seiner Welt-Tour. Lustiges kleines Detail: Colin erzählte, er hätte sich gestern einen möglichst schnellen Mercedes geliehen, um die Autobahnen ohne Tempolimit um München unsicher zu machen ;)

Da ich allerdings schon um 5 per Bahn los musste und gerade erst zurück bin war der Tag etwas anstrengend, dafür aber auch recht lehrreiche, da ich bisher meist nur mit AS2 und auch dann oft Timline-basiert gearbeitet habe.

Die ersten Ausführungen zur Objektorientierung waren erwartungsgemäß wenig interessant, wenn man schon in einigen objektoritentierten Sprachen wie Java, C# usw. gearbeitet hat. Der Nachmittag mit der Demo-Entwicklung der OO-Anwendung war deutlich interessanter und wurde mit einem spannenden Ausblick auf den Nachfolger von Action Script 3 abgeschlossen.

Einen Überblick, über die Sprache ECMAScript 4 bietet dieses pdf. Wer die Neuerungen etwas kürzer zusammengefasst haben möchte, sollte sich die Folien von Colin Moock unter http://moock.org/lectures/newInECMAScript4 anschauen.

Den Vortrag hält Colin Moock nach LA, New York, Tokyo und heute München übrigens am 27.02.08 in Amsterdam und am 03.03.08 in London. Für alle die ihn nicht live erleben können gibt es zumindes die Inhalte des AS3-Vortrags online.

Mehr Infos gibts auch unter http://moock.org/lectures.

 
 
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