Mal wieder eine gamer-freundliche Präsentation einer Hirnforscherin zum Effekt von 3D Ego-Shooter auf Sehvermögen und andere Aspekte der Wahrnehmung und Geschwindigkeit:
Obwohl ich Tablet-PCs eigentlich recht spannend finde, waren für mich die normalen Bedienkonzepte dafür wenig gut geeignet und der Preis im Vergleich zu normalen Notebooks einfach zu hoch und die Hardware oft auch nicht wirklich überzeugend. Vielleicht auch deswegen haben sich Tablet-PCs bislang nicht so richtig auf breiter Basis durchsetzen können. Mal sehen, ob die neue Art der Bedienung über Multitouch das vielleicht zusammen mit gesunkenen Hardware-Preisen ändern kann.
Microsofts Forschungschef Craig Mundie reist gerade mit einem Prototyp durch die USA:
Wer Prof. Harald Lesch wie ich ich aus Sendungen wie Alpha Centauri kennt und mag, den wird vielleicht interessieren, dass Lesch ab den 3. Sept. 08 das Wissenschaftsmagazin Abenteuer Forschung moderieren wird. Ich bin schon gespannt, wie sich der Astrophysiker in der Sendung macht.
Videos auf Youtube nutzt inzwischen ja fast jeder. Wenn es aber darum geht, Videos aus Forschung und Lehre, z.B. mit Aufzeichnungen von Vorträgen, Vorlesungen oder ähnlichem zu finden, ist man oft auf die Podcasts der Veranstaltungen oder Download-Archive angewiesen. Es ist toll, wenn man auf diese Weise überhaupt Vorträge sehen kann, eine Suche zu bestimmten Themen ist damit allerdings schwierig und hier finde ich “yovisto – Academic video search (www.yovisto.com)” wirklich gelungen (vormals Osotis).
Das Besondre: Man kann nicht im Titel nach Stichworten suchen, einzelne Szenen oder Folien können getaggt, beschrieben und angesprungen werden.
Bei einer Suche bekommt man dann eine Übersicht, wie oft und wie prominent das gesuchte Stichwort in den einzelnen Vorträgen verwendet wird:
Die Geschwindigkeit und Usability ist in einigen Bereichen sicher noch ausbaufähig, die Ideen finde ich allerdings sehr gut – ich bin schon gespannt auf die weitere Entwicklung und Verbreitung.
Übrigens verrät ein Blick ins yovisto-Impressum, dass die Macher aus Weimar kommen. Mehr Infos gibt es auch im Blog zur Website.
Nicht nur, wenn man schon die RoboCup Rescue League kennt, kann man sich da spannende Einsatzgebiete vorstellen – obwohl die Quallen auch alleine schon als Kunst-Installationen durchgehen würden.
Die Quallen nehmen über Sensoren Licht, Druck, Funksignale und die Stellung Ihres Elektroantriebs wahr und können dank der Funk-Kommunikation einfaches Schwarmverhalten zeigen.
C02-Emissionen durch das Verbrennen endlicher Energieträger wie Öl und Gas und wie man sie vermeiden kann, sind inzwischen ja fast täglich ein Thema in den Nachrichten. Woher aber die Energie nehmen? Kernkraftwerke werden da ja gerne als Alternative genannt. Dummerweise haben die ja doch ein paar Nachteile. Bei einer Panne oder einem Anschlag verseucht man ganze Landstriche, man produziert jede Menge strahlenden Müll, der nicht in falsche Hände gelangen darf und für den man noch keine Lösung gefunden hat, auch hier ist spaltbares Material nicht unbegrenzt verfügbar usw.
Zur Cebit war “Green IT” eines der Top-Themen, wie es “green” im Augenblick eigentlich auch sonst in allen möglichen Bereichen ist. Auf einmal ist alles “green” und überall findet man Artikel wie “So sparen Sie richtig“.
Keine Frage, es ist gut, Energie zu sparen. Aber wenn ich das bisher richtig verstanden habe, wird sparen alleine wohl nicht reichen und auf lange Sicht wird uns wohl kaum eine andere Möglichkeit bleiben, als von fossilen Brennstoffen auf regenerative und CO2-neutrale Energien umzustellen. Ich finde ja die Möglichkeiten, die es inzwischen gibt interessant und trotz anderslautender Untersuchungen hoffe ich immer noch, die Menschheit streicht die Probleme nicht einfach grün an (greenwashing) und macht doch irgendwie weiter wie bisher…
Dennoch, Aufrufe zum Sparen können auch lustig sein:
Idee: Man fordert nicht Benutzer auf, auf Web 2.0-Plattformen jede Menge Daten zu Beziehungen zu anderen Nutzern einzugeben, man stattet die Nutzer (siehe Experiment) mit spezieller Technik aus, die automatisch die schon bestehenden sozialen Netzwerke abbilden.
Angelehnt ist “Reality Mining” übrigens an den Begriff des “Data Mining“, hier geht es aber nicht um die Gewinnung, sondern um die verknüpfte Auswertung von Daten.
Da Handys seit dem 01.01.08 eingesetzt werden, um Bewegungsprofile Ihrer Nutzer aufzuzeichnen sowie für 6 Monate zu speichern und der “Aufschrei” wegen dieses Eingriffs in die Privatsphäre recht gering ausfiel, bin ich gespannt, ob und was für Anwendungen des Reality Minings man sehen wird…
Ein Problem bei allen bisherigen Touchscreens ist, dass man mit der Hand bzw. den Händen bei Multi-Touchscreens immer einen Teil der dargestellten Informationen verdeckt. Microsoft stellt als Lösung eine neue Technologie vor, die LucidTouch genannt wird. Dabei wird mit einem halbtransparenten Display gearbeitet, das von hinten bedient wird. Ein Video, in der die Technologie vorgestellt wird, gibt es auf winfuture.de.