Geschrieben am 21. Dezember 2008 von Martin Kunzelnick
Will man Wasserstoff aus regenerativen Energien erzeugen muss man üblicherweise mit Photovoltaik-, Wasser- oder Windkraftanlagen Strom erzeugen und diesen Strom nutzen, um Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu spalten, was relativ umständlich und verlustbehaftet sein kann.
Deutschen Forschern des Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es jetzt anscheinend gelungen, Wasserstoff direkt über Sonnenenergie zu erzeugen. Dazu wird eine Keramikstruktur, die mit einem Metalloxid beschichtet ist in einem Sonnenofen auf 800 bis 1200° C erhitzt. Wird Dampf durch die Struktur geleitet, bindet das erhitzte Metalloxid die Sauerstoffatome und heraus kommt Wasserstoff.
Besonders praktisch: Kann das Metalloxid keinen weiteren Sauerstoff mehr binden, reicht eine starke Erhitzung ohne den Dampf aus, um das Metalloxid zu regenerieren. Damit könnte in den Wüstengebieten der Erde sehr einfach Wasserstoff erzeugt werden, um die Energie dann lagern und transportieren zu können wie das jetzt mit Erdöl geschieht.
Ander als bei der Erzeugung von Bio-Öl z.B. durch Plankton müsste man allerdings die Verteilungssysteme umstellen und zudem ist Wasserstoff nicht ganz so einfach zu handhaben wie Öl. Dafür entsteht bei Verbrennung oder dem Einsatz in Brennstoffzellen nur Wasser.
via GEO: Zukunftsenergie: Gespaltenes Wasser
Tags:energie, metall, wasserstoff, zukunft
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Geschrieben am 24. Juli 2008 von Martin Kunzelnick
Schon bemerkenswert. Früher haben Leute auch mal Schrott igendwo in die Landschaft gekippt, heute werden Eisenbahnschienen, Metall-Dacher und Kupfer-Leitungen geklaut und ich habe gerade schon wieder eine E-Mail bekommen, ob ich nicht Metall-Schrott abzugeben hätte…
Hab ich aber leider nicht – immer noch nicht, höchstens ein paar überschüssige Schrauben ;)
Tags:fun, metall, schrott
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Geschrieben am 22. Juli 2008 von Martin Kunzelnick
Wer kennt das nicht: Je schneller der Prozessor im neuen Computer wird, desto mehr Abwärme produziert er auch.
Führt man die Wärme mit eine Luftkühlung ab, hört sich das ganze schnell nach Rasenmäher an. Verwendet man Wasserkühlung hat man Ruhe, dafür ist das ganze nicht billig, man hat viele zusätzliche Komponenten wie Ausgleichesbehälter oder “Kühlturm”.
Bisher blieb sonst nur noch, den ganzen Computer in Speiseöl zu versenken (siehe “Der Öl-PC im Eigenbau“), wenn man Ruhe und einen leistungsfähigen Rechner haben wollte.
Jetzt stellt eine Dänische Firma einen neuartigen Kühler vor, den Danamics LM10. Hier zirkuliert flüssiges Metall. Dank der hohen Wärmeleitfähigkeit von Metallen soll der Kühler sehr leistungsfähig sein und da die Pumpe elektromagnetisch arbeitet und damit ohne beweglichen Teile auskommt, ist das ganze sehr leise.
Hört sich spannend an – leider gibt es noch keine genauen Infos zur Verfügbarkeit und Preis.
via techpowerup.com
Tags:öl, Computer, metall, pc, prozessor, Wärme
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