Was Microsoft jetzt aber als “Proof of Concept” vorgestellt hat, geht weit über diese Lichteffekte hinaus:
Eine Kinetic-Kamera nimmt die Umgebung um das TV-Gerät auf und vermisst die 3D-Struktur, um das ganze Zimmer für einen Breitwand-Beamer zu nutzen.
Damit können nicht nur Inhalte wie Spiele, Videos und Fotos über den Fernsehr ausgedehnt werden, es können auch Effekte passend zu den Inhalten erzeugt werden, z.B. Schnee und Regen, Schockwellen ein Comic-Look für die Einrichtung und vieles mehr:
Wenn es diese Technik bei der neuen Generation von Microsofts Spielekonsole XBox bis zur Anwendungsreife schafft wäre das für mich ein Argument, es noch einmal mit Spielekonsolen zu versuchen.
Die Playstation 3 von Sony etwa hat es trotz vielen Spielen, HD, 3D, PS3Eye und anderem Zubehör nie wirklich geschafft, mich so lange zum Spielen zu bringen wie ein PC oder inzwischen sogar iPhone und iPad.
Die Wii ist wohl vor allem dank der einfachen und neuen Art der Bedienung mit 50 Mio. verkauften Einheiten (nach 130 Wochen) die erfolgreichste Spielekonsole aller Zeiten. Die xbox 360 folgt nach der Playstation erst auf den hinteren Plätzen. Vielleicht ändert sich das ja mit Natal. Mit der neuen Technologie soll die xbox 360 ganz ohne Controller auskommen, indem Körper, Gesten, Sprache und Gesicht des Benutzers erkannt werden:
Die Idee ist nicht ganz neu, für die Playstation gab es auch schon eine Kamera (Playstation Eye) und man konnte Gesten für die Steuerung einsetzen. Die Umsetzung von Microsoft sieht vielversprechend aus und könnte die Kommunikation nicht nur mit Spielekonsolen weiter vereinfachen und unterhaltsammer machen.
Das System soll aus Kamera, Entfernungsmesser, Mikro und dazugehörendem Prozessor mit spezieller Software bestehen. Viel mehr und vor allem wann Natal verfügbar sein wird verrät das entsprechende Dokument von Microsoft allerdings noch nicht.
Einige Videos der Entwickler-Konferenz MIX09 in Las Vegas von Microsoft, die vom 18.03 bis 20.03.09 stattgefunden hat, stehen zum freien Download zur Verfügung:
Videos übers Web zu schauen wird immer beliebter. Laut einer Studie von bitkom nutzen 3 von 4 Internetnutzern in Deutschland (das sind allein bei uns über 25.6 Mio. Menschen) die Möglichkeit, Videos übers Web zu schauen. Und dabei sind nicht nur Web 2.0-Plattformen wie youtube, sevenload, viemo, dailymotion, myvideo, clipfish und viele andere beliebt, fast jeder großer TV-Sender stellt inzwischen Inhalte über Mediatheken oder zumindest über Video-Podcasts zur Verfügung.
Nicht nur am Desktop, dem Laptop oder Media-Center im Wohnzimmer, auch unterwegs kann man dank iPhone und anderen Geräten mit entsprechend großen und guten Displays einigermaßen komfortabel Videos schauen. Spätestens mit IPv6, wenn es 2128 IP-Adressen gibt, kann theoretisch jedes Gerät direkt mit dem Internet verbunden werden und es wird denkbar, auch mit neuen Geräten Videos wiederzugeben.
Mit “Live Mesh” hat Microsoft vor einer Weile eine Plattform vorgestellt, um alle möglichen Arten von Geräten einfach miteinander zu vernetzen. In der Praxis gibt es aber noch viel zu tun und Mesh ist noch wenig bekannt und verbreitet. Mit dem großen amerikanischen Film- und Spiele-Verleih Blockbuster hat Microsoft jetzt einen ersten großen Partner gewonnen, der Live Mesh zukünftig dazu verwenden will, um Kunden auf allen Geräten die Möglichkeit zu geben, Inhalte zu beziehen.
Gerade vor dem Hintergrund, das Videos so beliebt sind bin ich gespannt, ob dieser Deal einen Durchbruch für Mesh und andere mit Surface eingeführte Technologien bedeuten könnte.
Obwohl ich Tablet-PCs eigentlich recht spannend finde, waren für mich die normalen Bedienkonzepte dafür wenig gut geeignet und der Preis im Vergleich zu normalen Notebooks einfach zu hoch und die Hardware oft auch nicht wirklich überzeugend. Vielleicht auch deswegen haben sich Tablet-PCs bislang nicht so richtig auf breiter Basis durchsetzen können. Mal sehen, ob die neue Art der Bedienung über Multitouch das vielleicht zusammen mit gesunkenen Hardware-Preisen ändern kann.
Microsofts Forschungschef Craig Mundie reist gerade mit einem Prototyp durch die USA:
Wenn es die Regierungen schon nicht schaffen, den CO2-Ausstoß in den Griff zu bekommen und die kommende Klimaerwärmung zumindest noch abzuschwächen, vielleicht kann es die Industrie selbst, weil es sich für sie lohnt?
Keynote von Eric Schmidt (Google) beim Corporate EcoForum, unter ihnen Manager von Coca-Cola, Motorola, Clorox, Microsoft und 500 andere:
Vor kurzem wurde ich von einem Kollegen gefragt, was ich von Silverlight vs. Flash halte. Da ich zwar schon sehr lang Flash verwende, mir aber bislang die praktische Erfahrung mit Silverlight fehlt, wurde daraus nur eine eher Theoretische Gegenüberstellung von Eigenschaften.
Serge Jespers, ein “Adobe platform evangelist” und Grafiker hat sich nach 12 Jahren Arbeit mit Flash immerhin 3 Tage Zeit genommen, Silverlight anzuschauen ;)