Es so einfach wie möglich zu halten ist ja das beste Motto, besonders wenn es um Interface-Designs geht.
Interessantes Website-Verzeichnis, auch wenn mir persönlich einige Beispiele hier fast zu puristisch sind, denn auch im Zeitalter von RSS-Feeds finde ich einen gewissen Wiedererkennungseffekt (bestimmte Farben, auffallendes Logo, …) auf allen Seiten schön:
Ich muss ja gestehen, dass mir auch bei Blogs das Erscheinungsbild nicht ganz egal ist, auch wenn natürlich eigentlich die Inhalte zählen. Aber auch, wenn man vieles meist bequem und im Einheitsdesign im Feedreader der wahl lesen könnte, gehe ich gerne zum lesen direkt auf den Artikel im Blog.
In meinem Blog habe ich auch versucht, etwas Natur mit ins Design einzubringen, nicht nur weil es zu einem Themenschwerpunkt (Umweltschutz) passt, sondern weil ich Natur-Elemente auch im Webdesign oft sehr ansprechend finde.
Wem es ähnlich geht, der findet eine Liste mit 20 Webdesigns mit Natur-Einfluß auf webstandard.kulando.de. Sehr schöne Zusammenstellung wie ich finde.
Also obwohl ich schon ein Weilchen Websites erstelle und schon die verschiedensten Techniken gesehen habe, bringt dieser Blick hinter die englische VW-Website auch für mich neues ;)
Wenn man eine Weile mit CSS gearbeitet hat, schätzt man schnell die Flexibilität durch die Trennung von Inhalt und Darstellung. Man lernt recht schnell, was man mit CSS alles machen kann und was in welchem Browser geht und was nicht.
Wer aber mit CSS erst anfängt oder einfach mal etwas online und ohne Editor mit CSS spielen will, sollte mal auf http://csstypeset.com vorbeischauen.
Einfach Text eingeben und sofort die Auswirkungen der verschiedensten Formatierungen sehen.
Seit einigen Tagen kommt netzeitung.de mit neuem Design daher. Wie einige Leserreaktionen zeigen, sind die Meinungen zum neuen Look mit dem sehr grünen Header recht gemischt: http://www.netzeitung.de/medien/901977.html
Wenn ich Beiträge von Bloggern zu dem Thema lese, habe ich das Gefühl, die negativen Artikel überwiegen. Ich muss gestehen, dass ich die meisten Artikel im Feedreader lese und mir dadurch das Design und besonders die Farbwahl nicht so wichtig ist – diese Grün-Blau-Kombination dürfte eben auch Geschmacksache sein. Immerhin scheint die Navigation etwas übersichtlicher geworden zu sein auch wenn ich das von den Seiten insgesamt nicht sagen würde.
monster.de, eine der ältesten und bekanntesten Stellenbörsen im Internet, hat endlich mal eine Generalüberholung erhalten. Wie designtagebuch.de berichtet (siehe auch Screenshots dort), wurde das Logo vereinfacht (wobei ich die neue Schrift nicht soo gut finde) und die Website neu gestaltet (sehr gut gelungen wie ich finde).
Wenn jetzt noch alle Unterseiten angepasst werden, sieht die Website richtig gut aus ;)
Also Flash- und Multimedia-Websites können ja echt was tolles sein, aber bin ich eigentlich der einzige, der oft viele Websites gleichzeitig aufmacht und dann extrem genervt ist, weil x Websites unverlangt anfangen vor sich hinzuquäken ;) Erstmal muss man jetzt die Verursacher des Lärms überhaupt finden und dann hoffen, das der jeweilige Webdesigner auch so gütig war, einen “Aus-Button” anzubieten und man diesen dann auch findet.
Auf die Liste der guten Vorsätze 2008 aller Webdesigner gehört also unbedingt: “Ich darf keine Autoplay-Multimediainhalte mehr verwenden” ;)
Ich gebe es zu, inzwischen bestelle ich aus Bequemlichkeit, wegen der größeren Auswahl, Merklisten, Empfehlungen, Öffnungszeiten usw. normalerweise die meisten Bücher online. Immer seltener bin ich beim kleinen Buchhändler um die Ecke oder noch seltener beim großen Buchhändler am Stuttgarter Schlossplatz. Heute vormittag war ich aber sowieso wegen eines Termins in der Königstraße und war wohl das erste Mal direkt zur Ladenöffnung im Wittwer.
Neben den Sinneseindrücken wie dem Geruch nach frischen Büchern in den großen grauen Rollwägen und den umherwuselnden Buchhändlerinnen (wieso gibts da eigentlich keine Männer oder sind die mir nur nie aufgefallen?) ist das stöbern in den Büchern schon etwas anderes als die Kurzbeschreibung und die Empfehlungslisten in den Online-Shops. Leider bleibt einem für sowas meist kaum Zeit und ich war dann auch nur kurz in der “IT-Ecke”, ich habe dank des “blättern-könnens” übrigens aber doch ein Buch mitgenommen, dass ich bei Amazon wieder aus der Merkliste gekickt hatte: Web Design Index by Content 3 (siehe auch www.webdesignindex.org).
Vielleicht hat auch das Blog “Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn“, das ich seit einiger Zeit wieder intensiver lese meine Wahrnehmung von Buchläden etwas verändert. Falls es jemand tatsächlich noch nicht kennt, mal reinschauen – ein meist sehr lustiges Blog über die Alltagserlebnisse einer Buchhändlerin.