Zumindest scheinen wir in dieser Zukunftsvision über unbegrenzt Energie, Ressourcen und Geld zu verfügen – ich würde allerdings eher auf mobile Geräte setzen, die Anzeigen und Benutzungsoberflächen überall erzeugen / projezieren können oder auf Augmented Reality setzten, als dass wir unsere komplette Umgebung in einen gigantischen Multitouchscreen verwandeln…
Designer Billy May hat unter anderm aus Ideen und Wünschen der Mozilla-Comunity eine Vision zur Zukunft des Mobiltelefons entwickelt. Herausgekommen ist ein wirklich eindrucksvolles Video zur möglichen Zukunft von Mobiles:
Will man Wasserstoff aus regenerativen Energien erzeugen muss man üblicherweise mit Photovoltaik-, Wasser- oder Windkraftanlagen Strom erzeugen und diesen Strom nutzen, um Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu spalten, was relativ umständlich und verlustbehaftet sein kann.
Deutschen Forschern des Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es jetzt anscheinend gelungen, Wasserstoff direkt über Sonnenenergie zu erzeugen. Dazu wird eine Keramikstruktur, die mit einem Metalloxid beschichtet ist in einem Sonnenofen auf 800 bis 1200° C erhitzt. Wird Dampf durch die Struktur geleitet, bindet das erhitzte Metalloxid die Sauerstoffatome und heraus kommt Wasserstoff.
Besonders praktisch: Kann das Metalloxid keinen weiteren Sauerstoff mehr binden, reicht eine starke Erhitzung ohne den Dampf aus, um das Metalloxid zu regenerieren. Damit könnte in den Wüstengebieten der Erde sehr einfach Wasserstoff erzeugt werden, um die Energie dann lagern und transportieren zu können wie das jetzt mit Erdöl geschieht.
Ander als bei der Erzeugung von Bio-Öl z.B. durch Plankton müsste man allerdings die Verteilungssysteme umstellen und zudem ist Wasserstoff nicht ganz so einfach zu handhaben wie Öl. Dafür entsteht bei Verbrennung oder dem Einsatz in Brennstoffzellen nur Wasser.
Die Anzahl der Internetnutzer steigt unaufhaltsam und ohne ständigen Ausbau der Infrastruktur droht eine Überlastung – das ist schon seit den Anfängen des Internet so und wird sich kaum ändern.
Das ist doch mal eine interessante Idee für die Architektur der Zukunft:
Jedes Stockwerk kann nach belieben ausgerichtet werden, der Bau geht durch vorgefertigte Komponenten sehr schnell, ist billig und das Beste: Zwischen den Stockwerken gibt es Windturbinen, das Haus versorgt sich also auch noch selbst mit Energie.
“In zehn Jahren, so prognostizieren Forscher, wird es eine Gesellschaft geben, in der bald jeder Erwachsene Erfahrung im Umgang mit Computerspielen hat”
Das Silizium nach dem ja auch das bekannte Silicon Valley benannt ist, bildet ja die eigentliche Grundlage aller Entwicklungen der Informationsgesallschaft. Auch wenn mal alles mit Röhren angefangen hat, egal Telekommunikation, Unterhaltung, Web 1.0, 2.0 oder 3.0 – das alles gäbe es ohne Halbleiter auf Silizium-Basis nicht.
Bei econautix.de oder earthday.net kann man ja schon länger den persönlichen “ökologischen Fußabdruck” berechnen. Man beantwortet eine Reihe von Fragen und es wird daraus ermittelt, wie viel Fläche man selbst “verbraucht”, d.h. wie viel Fläche nötig wäre um Energie-, Rohstoff-Bedürfnisse usw. zu befriedigen.
Wie sehr wir in den Industrieländern über unsere Verhältnisse leben, zeigt dann sehr schön eine Hochrechnung: Würden alle Menschen auf unserem Planeten so leben wie ein Deutscher im Durchschnitt, bräuchte man 2,4 Erden, um den Ressourcenhunger zu befriedigen. Würden alle Menschen der Welt leben wie in den USA bräuchte man unseren Planeten fast 6 mal (5,8 Erden vs. 1,35 Erden im weltweiten Durchschnitt).
Trotz aller Einsparungen (vegane Lebensweise, kaum Auto, Recycling, Energiesparen) komme ich auch noch auf 1,6 bis 1,8 Erden je nach Test :|
Vielleicht schaffen wir es ja wirklich nicht, mit dem auszukommen, was die Erde bietet und man muss das “Outsourcing ins All” in Erwägung ziehen, das der schwedisch Politologe Rasmus Karlsson fordert?! Erinnert mich nur an die Diskussion, ob auf dem Universum ein Schild “Do not touch” steht, oder ob man es ohne Bedenken ausbeuten und nutzen kann.