Der RoboCup 2009, also die Weltmeisterschaft der fußballspielenden Robotern fand dieses Jahr von 29. Juni bis 5. Juli in Österreich und zwar in Graz statt. Teilgenommen haben dieses Mal 2.300 Teilnehmer aus 44 Nationen in verschiedenen Ligen (Simulation, Small Size, Middle Size, Standard Platform, Humanoid).
Die Roboter und das Team der Uni Stuttgart, die in der Middle Size League antraten, konnten diese Jahr den Weltmeistertitel nach Stuttgart holen.
Toll gemacht, herzlichen Glückwunsch! :)
Hier ein paar Torszenen von den German Open 09 in Hannover:
Seit dem 1. März 1989, also schon seit 20 Jahren gibt es an der Uni Stuttgart das Institut für Parallele und Verteilte Systeme. Wärend meines Studiums habe ich Vorlesungen bei fast allen Professoren der verschiedenen Abteilungen gehört, Klausuren geschrieben und auch viel Freizeit mit den fußballspielenden Robotern verbracht um schließlich bei der Abteilung BV meine Diplomarbeit zu schreiben.
Nicht nur, wenn man schon die RoboCup Rescue League kennt, kann man sich da spannende Einsatzgebiete vorstellen – obwohl die Quallen auch alleine schon als Kunst-Installationen durchgehen würden.
Die Quallen nehmen über Sensoren Licht, Druck, Funksignale und die Stellung Ihres Elektroantriebs wahr und können dank der Funk-Kommunikation einfaches Schwarmverhalten zeigen.
Auch wenn es jetzt schon eine ganze Weile her ist, dass ich zum Roboter-Fußball-Team der Uni Stuttgart gehörte, mit dem wir sogar bei der RoboCup-WM in Seattle antreten durften, verfolge ich immer noch gerne entsprechende Artikel oder Sendungen.
Im Studio ergab sich ein interessantes Gespräch zwischen Holk Cruse (Kybernetiker und Biologe), Klaus Mainzer (Wissenschaftstheoretiker und Komplexitätsforscher) und Rolf Pfeifer (Computerwissenschaftler und Robotik-Visionär) zu den Themen Schwarmintelligenz vs. Soziale Intelligenz und Selbstorganisation.