martins privates blog - Wieder ein Blog aus Stuttgart ;)

Videos bald überall, jederzeit und auf jedem Gerät?

Videos übers Web zu schauen wird immer beliebter. Laut einer Studie von bitkom nutzen 3 von 4 Internetnutzern in Deutschland (das sind allein bei uns über 25.6 Mio. Menschen) die Möglichkeit, Videos übers Web zu schauen. Und dabei sind nicht nur Web 2.0-Plattformen wie youtube, sevenload, viemo, dailymotion, myvideo, clipfish und viele andere beliebt, fast jeder großer TV-Sender stellt inzwischen Inhalte über Mediatheken oder zumindest über Video-Podcasts zur Verfügung.

Nicht nur am Desktop, dem Laptop oder Media-Center im Wohnzimmer, auch unterwegs kann man dank iPhone und anderen Geräten mit entsprechend großen und guten Displays  einigermaßen komfortabel Videos schauen. Spätestens mit IPv6, wenn es 2128 IP-Adressen gibt, kann theoretisch jedes Gerät direkt mit dem Internet verbunden werden und es wird denkbar, auch mit neuen Geräten Videos wiederzugeben.

Mit “Live Mesh” hat Microsoft vor einer Weile eine Plattform vorgestellt, um alle möglichen Arten von Geräten einfach miteinander zu vernetzen. In der Praxis gibt es aber noch viel zu tun und Mesh ist noch wenig bekannt und verbreitet. Mit dem großen amerikanischen Film- und Spiele-Verleih Blockbuster hat Microsoft jetzt einen ersten großen Partner gewonnen, der Live Mesh zukünftig dazu verwenden will, um Kunden auf allen Geräten die Möglichkeit zu geben, Inhalte zu beziehen.

Gerade vor dem Hintergrund, das Videos so beliebt sind bin ich gespannt, ob dieser Deal einen Durchbruch für Mesh und andere mit Surface eingeführte Technologien bedeuten könnte.

 

Die wichtigesten Trends bis 2012

Das Marktforschungsinstitut Gartner (www.gartner.com) hat eine Liste herausgegeben, welche Trends sich bis 2012 durchsetzen sollen:

  • Multicore- und Hybrid-Prozessoren
  • Virtualisierung und Fabric-Computing
  • Soziale Netzwerke und Soziale Software
  • Cloud-Computing und Cloud-/Web-Plattformen
  • Web-Mashups
  • Neue User Interfaces – Multi-Touch-Interfaces wie in Apples iPhone oder Microsofts Surface
  • Allgegenwärtiges Computing
  • Kontextbezogenes Computing
  • Erweiterte Realität
  • Semantik
  • OLED-Displays, Digitalen Whiteboards und E-Papier
  • Bewegungssensoren

Recht viel bekanntes in dieser Liste – Multicore-Prozessoren erfreuen sich schon seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit, schon weil sich der Takt nicht beliebig steigern läßt. Social Networks und Software sind neben Cloud-Computing, Semantik und Ubiquitous Computing sind ebenfalls nicht wirklich neue Themen und neue Eingabemöglichkeiten wie Multitouchscreens in Kombination mit Bewegungssensoren haben einen Hauptanteil an der Beliebtheit von Apples iPhone/iTouch und Microsofts Surface.

Bleibt abzuwarten, was sich in 4 Jahren wirklich durchgesetzt hat und wie es auch in der breiten Masse unseren Arbeitsplatz Computer verändern wird.

via winfuture

 

Open-Source Surface: Touchscreen selbst bauen

Das man nicht 10.000$ für den Touchscreen-Tisch Surface ausgeben muss, hat schon der Student Tim Roth gezeigt.

Unter dem Namen “Cubit” gibt es jetzt ein Open-Source-Projekt des New Yorker Kunst- und Technologiezentrums Eyebeam. Neben der freien Software soll es auch “Do-it-yourself-Kits” geben, mit denen man sich mit etwas Geschick ein vergleichbares Gerät zu Surface bauen kann und das ganze für nur 500 bis 1000 Dollar.

 

Microsofts Surface ab morgen zu kaufen

In den USA soll ab morgen in einigen Städten (NYC, San Antonio, Atlanta and San Francisco) der Verkauf von Microsofts Surface beginnen.

Schade, erstens werde ich es nicht in eine der Städte schaffen und außerdem habe ich gerade nicht das nötige Kleingeld zur Hand ;)

(Bitte den Artikel öffnen, um die Flashdatei oder den Flashplayer zu sehen.)

via Surface-Blog

 

Neue Videos von Microsofts Surface: Neue Anwendungsmöglichkeiten

Auf der noch laufenden CES 2008 in Las Vegas stellt Microsoft auch die multitouch-technologie Surface vor, von der ich schon mehrfach berichtet hatte.

Ein Video mit zwei neuen Anwendungsmöglichkeiten gibt es auf youtube:

(Bitte den Artikel öffnen, um die Flashdatei oder den Flashplayer zu sehen.)

In einem Restaurant könnte man dank Surface mehr über sein Essen oder seine Getränke erfahren, obwohl Videos über Legebatterien oder ähnliches eher nicht angedacht sein dürften. Man kann die aktuellen Produkte bewerten und so könnte ein Profil jedes Nutzers erstellt werden, das man z.B. in seinem Mobiltelefon mit sich führt. Nur indem man sein Handy auf den Tisch legt, könnte man sofort in einem neuen Restaurant sehen, was es gibt, das man mag oder in einem bekannten Restaurant wiedererkannt werden um dann Empfehlungen zu erhalten.

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Protector: Unbemannt aber bewaffnet

War ja nur eine Frage der Zeit: Nachdem die US-Air-Force schon lange unbemannte Predator-Dronen einsetzt und die US-Army Roboter in den Kampf im Irak schickt, will jetzt auch die Navy “Protector”-Schiffe (USV – Unmanned Surface Vehicles) gegen Piraten und Terroristen einsetzen:

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Surface erstmals in Europa vorgestellt

Am 04.10.07 soll Steve Ballmer (CEO Microsoft) auf der schweizer Konferenz Internet Briefing erstmals in Europa Surface vorstellen (über die MS-Multitouch-Technologie hatte ich schon öfter berichtet).

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Surface / Multitouch im Eigenbau

Vor kurzem hatte ich auch mal über die Multi-Touch-Technologie von Microsoft (Surface) berichtet und davor schon über den US-Forscher Jeff Han. Jetzt zeigt die Diplomarbeit “180″ von Tim Roth, dass man nicht auf Microsoft warten muss ;) Auf der Website zur Diplomarbeit zeigt er, wie er das Multitouch-Projekt mit relativ einfachen Mitteln realisieren konnte.

Besonders interessant fand ich, dass der Kern der Software in Actionscript 3 implementiert wurde. Auf dem letzten Webmontag konnte ich sehen, das Actionscript 3 auch für Motion Detection per Webcam eingesetzt werden kann. Ich habe auch schon Spiele und kleine Anwendungen in AS1 und 2 programmiert und bin deswegen besonders begeistert von dem Leistungssprung, den Actionscript mit der Version 3 gemacht hat.

Hier noch einige interessante Links zu 180 und Multitouch-Projekten allgemein:

 

Computer der (nahen) Zukunft

In “Die Zukunft der Interaktion mit dem Computer?” hatte ich ja schon über eine neue Art der Bedienung von Computern berichtet. Man nimmt einfach einen oder mehrere Finger und kann damit mehr machen als es mit jeder Maus möglich ist. Jeff Han hat auf der TED2007 seine “interaction wall” vorgeführt – da war es aber nur ein Prototyp.

Absolut geniale Technik aber leider eben nur im Labor verfügbar? Falsch! Gestern stellte Mircosoft sein Projekt “Surface” vor. Dabei handelt es sich um einen 30-Zoll-multitouch-Display in einem Tisch. Microsoft geht aber mit dem Projekt noch deutlich weiter als Jeff Han mit der “interaction wall” :
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