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Gläserne Kommunikation vs. 0,006% bessere Aufklärungsquote

Gegen die Vorratsdatenspeicherung gab es heftige Proteste – aus der Politik und von den Sicherheitsbehörden war dann immer zu hören, das diese Speicherung aller Kommunikationsverbindungen wichtig, nötig oder sogar unverzichtbar zum Schutz der Bürger vor Kriminellen und vor allem Terroristen ist – das Allround-Argument schlechthin.

In einer neuen Stellungnahme des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, des Netzwerks Neue Medien und der Neuen Richtervereinigung wird die Voratsdatenspeicherung nochmals scharf kritisiert und betont, dass diese kaum oder gar keinen Nutzen bringt.

Untermauert wird diese Behauptung jetzt sogar ausgerechnet durch eine Studie des Bundeskriminalamts, nach der die Vorratsdatenspeicherung die durchschnittliche Aufklärungsquote „von derzeit 55 % im besten Fall auf 55,006 %“ verbessern wird.

Na dafür lohnt es sich doch richtig, terrabyteweise Daten zu sammeln, die Privatsphäre aufzuheben, das Polizeipersonal, das jedes Jahr mehr zusammengestrichen wird, mit Auswertungen zu beschäftigen und Geld dafür statt für bessere Ausrüstung/Gehälter/Arbeitszeiten aus dem Fenster zu werfen, oder?

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